Tag: 25. November 2020

Chancen der Digitalisierung – Digitale Erfolgsgeschichten zweier oberfränkischer Unternehmer

„Der Weg entsteht beim Gehen.“ So beschreibt Karl Matthäus Schmidt von der Quirin Privatbank AG im Webinar am 10. November Chancen der Digitalisierung – Digitale Erfolgsgeschichten sein persönliches Erfolgskonzept. Mit von der Partie ist auch Christian Rauh, Geschäftsführer von Rauh Hydraulik, der von seinem Digitalisierungskonzept und der neuen Unternehmenskommunikation in seinem Betrieb berichtet. Gemeinsam mit Ralf Buus von der IHK und Hans Gruber vom IT-Cluster Oberfranken stellten die beiden Digitalisierungsexperten nicht nur ihre Strategien zur Digitalisierung vor, sondern es werden auch Förderprogramme zur Digitalisierung in Unternehmen präsentiert. Den Start macht der Vorstand der Quirin Privatbank AG Karl Matthäus Schmidt, indem er über das einzigartige Konzept seiner Bank berichtet. Indem sie Provisionen abgeschafft und transparente Honorare eingeführt haben, schafft die Bank eine unabhängige Anlageberatung, die von rund 250 Mitarbeitern an 14 Standorten betreut wird. Mit einem Algorithmus werden dabei die Vorgänge an der Börse analysiert und in eine passende Anlagestrategie umgesetzt. Durch die zusätzliche Einführung des Robo-Advisors quirion konnte die Quirin Bank ihre Digitalisierungsstrategie weiter ausbauen und für jeden zugänglich machen. Eine Empfehlung, die Schmitt an klein- und mittelständige Unternehmen weitergeben kann, ist folgender: Mut zum Ausprobieren! Laut Schmitt führt vor allem ein Parallelweg zum Erfolg, denn einen Weg um Digitalisierung herum gibt es heutzutage nicht mehr. Um potenzielle Endkunden zu erreichen, braucht man digitale Konzepte und Prozesse. Auch Christian Rauh hat im Laufe der Jahre mit seinem Unternehmen als führender Systempartner für Hydraulik und Pneumatik in Europa einen breiten Erfahrungsschatz sammeln können. Mit 15 Standorten und mehr als 250 Mitarbeitern hat sich sein Betrieb drei Standbeine aufgebaut, durch die sie die komplette Supply-Chain bedienen: Technischer Handel, Produktion und Dienstleistungen. Viele Innovationen der Digitalisierung wurden im Unternehmen bereits eingeführt: eine neue Form der Unternehmenskommunikation über das Social-Intranet, ein automatisches Kleinteilelager, Labeln von Produkten über QR Code und noch vieles mehr. Rauh’s Strategie im Umgang mit Digitalisierung ist folgende: Mut zur Durchsetzung! Er rät dazu Prozesse und Konzepte zu entwickeln und im Zuge der Einführung eine digitale Umsetzung anzustreben. Wichtig ist vor allem im Verlauf des Prozesses die Mitarbeiter zu informieren und in den Wandel aktiv mit einzubinden. Wie und durch wen kann man Unterstützung bekommen, wenn es um die Förderung von Digitalisierung im Unternehmen geht? Als Wegweiser stellte Ralf Buus dazu im letzten Teil der Veranstaltung noch einige Förderprogramme vor. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geschaffene Fördermodell go-digital unterstützt beispielsweise KMUs durch autorisierte Beratungsunternehmen. Diese stellen ihre Expertise zu Themen wie digitalisierte Geschäftsprozesse und IT-Sicherheit zur Verfügung. Finanzielle Unterstützung erhält man als deutsches Unternehmen bei Digital Jetzt, die eine Investition in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen ermöglichen. Auch durch den Digitalbonus Bayern erhält man als in Bayern ansässiges Unternehmen finanzielle Zuschüsse rund um digitale Technologien und damit verbundenen Prozesse. Wenn ein Unternehmen allerdings in die Förderungs- und Entwicklungsaktivitäten bezüglich innovativer Produkte, Verfahren oder technischen Dienstleistungen investieren möchte, kann es sich Unterstützung beim Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) holen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass ohne Digitalisierung heutzutage nichts mehr geht. Gerade kleine und mittelständige Unternehmen in