Jahr: 2021

Innovation in drei Fragen – Was hat Corona in Unternehmen verändert?

Das Covid-19-Virus hatte das vergangene Jahr die Zügel in der Hand. Vieles hat sich verändert. Anstatt den Fokus nun noch länger auf die negativen Ereignisse und Situationen zu richten, wollen wir positiv in die Zukunft zu blicken und aus den Lockdown-Monaten lernen. Auch unser Verein samt Mitarbeitenden, Mitgliedern und Teilnehmenden musste sich auf die gegebenen Umstände einstellen. Geplante Events, die aufgrund von Hygienemaßnahmen nicht stattfinden konnten, verwandelten wir daher in Online-Veranstaltungen. Dazu initiierten wir neue (Online-) Formate, wie die Arbeitskreise zu den Themen IoT, ERP und Nearshoring. In Anbetracht dieser Umstellung konnten wir folgend eine erhöhte Teilnahme von Interessierten feststellen, da beispielsweise die Anfahrtswege und –kosten wegfielen. Wir, der IT-Cluster Oberfranken möchte der Thematik „Veränderungen in Unternehmen durch Corona“ etwas auf den Grund gehen. Was hat sich bei Mitgliedunternehmen seit Covid-19 geändert, wo drückt der Schuh noch immer, was wird bleiben? Um die Erfahrungen und Entwicklungen unserer Mitglieder auch für andere Unternehmen und Institutionen zugänglich zu machen, haben wir eine kurze Umfrage unter den rund 40 Mitgliedsunternehmen des IT-Clusters gestartet. Zunächst haben wir gefragt, welche digitalen und innovativen Neuerungen in das Arbeitsumfeld adaptiert und integriert worden sind. In dieser Hinsicht fielen die Antworten sehr eindeutig aus, in dem Sinne, dass Online-Meetings einen höheren Stellenwert eingenommen haben als noch vor der Pandemie. Egal ob über Teams, Zoom oder anderen Plattformen – die digitalen Meetings bedeuten für viele auf der einen Seite mehr Flexibilität und ein hohes Zeitersparnis. Auf der anderen Seite kann die dauerhafte Erreichbarkeit in einigen Fällen für mehr Zeitaufwand im täglichen Arbeitsalltag sorgen und auch das Gefühl der dauerhaften Erreichbarkeit kann Stress verursachen. Welche Effekte hatten die räumliche Distanz und Online-Meetings auf das Team? Auch hier sind die Antworten zwiegespalten. Zunächst werden Kosten- und Zeitersparnisse als positive Konsequenz genannt, indem der tägliche Weg zur Arbeit wegfällt. Generell hat die Akzeptanz vom Arbeiten im Homeoffice deutlich zugenommen, wobei der zwischenmenschliche Austausch mit Kolleg*innen und Kund*innen stark nachgelassen hat und auch vermisst wird. Aufgrund dessen ist der Wunsch nach einer Kombination aus Homeoffice und Bürozeiten unter Mitarbeitenden stärker geworden.Aus unserer Erfahrung ist auch virtuelle gemeinsame Kaffee- oder Mittagspause oder sich auch mal außerhalb der geschäftlichen Meetings auszutauschen eine gute Möglichkeit den Kontakt zu Kund*innen und Kolleg*innen aufrecht zu erhalten. Zuletzt wurde nach (auch technischen) Veränderungen gefragt, die auch noch nach Corona in den Unternehmen beibehalten oder sogar noch ausgebaut werden sollen. Meist wurden hier die Video-Meetings genannt, die mittlerweile und bei einigen auch schon vor Corona, einen hohen Stellenwert eingenommen haben. Passend dazu wollen die Mitglieder mehr in digitale Telefonanlangen mit erstklassigen Headsets investieren, um die Online-Meetings qualitativ hochwertig zu gestalten. Beleglose Büros, wie man sie aktuell fast in jeder Firma findet, haben dazu noch einen ganz besonderen Pluspunkt:  Dadurch, dass Arbeitgebende und Mitarbeitende weniger reisen, werden hohe Reisekosten gespart und der Ausstoß von CO2 maßgeblich verringert. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern ermöglicht auch eine effektivere Zeiteinteilung. Auch wenn die Hoffnungen für 2021 groß waren, werden Unternehmen und Mitarbeitende wohl auch noch weiterhin die Zähne zusammenbeißen müssen und noch

Förderprogramme zur Digitalisierung in Unternehmen

Ihr Unternehmen braucht finanzielle oder fachspezifische Unterstützung rund um die Themen Digitalisierung, IT-Sicherheit und digitale Technologien? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie haben dafür einige Fördermodelle ins Leben gerufen, um kleine und mittelständische Unternehmen bei innovativen Prozessen zu unterstützen.  1. go-digital Mit dem Fördermodell “go-digital” unterstützt das Bundesministerium durch den Einsatz von autorisierten Beratungsunternehmen bedürftige kleine und mittelständische Unternehmen im Digitalisierungsprozess. Durch ihre Kompetenz stellen sie nicht nur Wissen und Expertise zu Themen wie digitalisierte Geschäftsprozesse zur Verfügung, sondern übernehmen auch die Antragsstellung für Fördermittel, die Abrechnung und das Berichtwesen.   Für wen? Kleine und mittlere UnternehmenWas wird gefördert? Digitalisierung von Geschäftsprozessen, digitale Markterschließung, IT-Sicherheit  Wie wird gefördert? 30 Beratertage innerhalb von 6 Monaten  Erfahren Sie hier mehr: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html 2. Digital jetzt Finanzielle Unterstützung erhält man als deutsches Unternehmen bei „Digital jetzt“, die eine Investition in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen ermöglichen. Ziel dieses Modells ist vor allem die Motivation von KMU mehr in digitale Technologien und die Qualifizierung ihrer Mitarbeiten zu investieren. Damit soll die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen im wirtschaftlichen Umfeld stabilisiert und ausgebaut werden.   Für wen? Kleine und mittelständische Unternehmen  Was wird gefördert? Investitionen in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen Wie wird gefördert? Fördersumme zwischen 3.000 – 50.000€  Erfahren Sie hier mehr: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html 3. Digitalbonus Bayern Sie sind ein in Bayern ansässiges Unternehmen? Durch den Digitalbonus erhalten KMU finanzielle Zuschüsse für digitale Technologien und die damit verbundenen Prozesse.  Gefördert werden dazu vor allem der Ausbau von Hard- und Software, um den Grad der Digitalisierung zu erhöhen und die IT-Sicherheit auszubauen.   Für wen? Kleine und mittlere Unternehmen mit Betriebsstätte in Bayern  Was wird gefördert? Investitionen in digitale Technologien & damit verbundene Prozesse (Maßnahmen, Verbesserungen) Wie wird gefördert? Bis zu 10.000€  Erfahren Sie hier mehr: https://www.digitalbonus.bayern/ 4. Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) Sie möchten als kleines oder mittleres Unternehmen in Förderungs- und Entwicklungsaktivitäten für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen investieren? Dann finden Sie Hilfe beim “Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)”! Dabei können nicht nur Einzelprojekte, sondern auch Kooperationsprojekte mit mindestens zwei Unternehmen oder einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung Förderung beantragen. Nach Realisierung des Projekts kann außerdem durch eine Beteiligung an einem Innovationsnetzwerk weiter an entstandenen Produkten und Verfahren gearbeitet und über gemeinsame Ideen ausgetauscht werden.  Für wen? Kleine und mittlere Unternehmen Was wird gefördert? Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu innovativen Produkten, Verfahren oder technische Dienstleistungen Wie wird gefördert? bis zu 550.000€  Erfahren Sie hier mehr: https://www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html

Ereignisse und Fortschritte des IT-Clusters Oberfranken 2020

Turbulent, außergewöhnlich und besonders – mit diesen drei Worten lässt sich das vergangene Jahr 2020 gut beschreiben. Nicht nur privat haben wir alle ungewöhnliche Einschränkungen durch Corona erlebt, sondern auch im Arbeitsumfeld wurde man fast tagtäglich vor neue Herausforderungen gestellt. Vor allem dann, wenn die Tätigkeiten aus direkter Kommunikation, persönlichem Austausch und Networking durch Veranstaltungen bestehen, hat Corona oft einen Strich durch die Rechnung gezogen. Dank dem engagierten und motivierten Vorstand des IT Clusters bestehend aus Hans Ulrich Gruber, Thomas Feike und Mario Mages konnte dennoch einiges umgesetzt werden. Das Arbeiten um und mit Online-Formaten waren dem Verein nicht fremd, weswegen die Umstellung leichter war. Ein motivierter Vorstand ist allerdings nichts ohne begeisterte und inspirierte Mitglieder, die zum Erfolg in diesen schwierigen Zeiten maßgeblich beigetragen haben. So wurde das 10-jährige Jubiläum des IT-Forums Oberfranken noch in Präsenz durchgeführt, während alle weiteren sieben Veranstaltungen im Online-Format abgehalten wurden. Noch kurz vor Beginn der Pandemie Anfang März durfte das IT-Forum Oberfranken und das Institut für Informationssysteme jeweils ihr 10-jähriges Bestehen im Institut für Informationssysteme (iisys) an der Hochschule Hof gemeinsam mit 250 Teilnehmern feiern. Der Themen-Schwerpunkt lag dabei in diesem Jahr unter dem Motto „IT als Business Enabler“: Wie kann die IT die weitere positive Entwicklung unterstützen? Neben der Vorstellung von einigen Projekt- und Firmenbeispielen waren der Hirnforscher und Buchautor Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer und die Physikerin und Astronautentrainierin Laura Winterling als Keynote-Speaker geladen. Trotz der darauffolgenden Einschränkungen gegen Ende März ließ der IT-Cluster es sich nicht nehmen und veranstaltete direkt die nächste Veranstaltung online. Dabei ging es um Best Practice Berichte aus Armenien und Rumänien zum Thema Outsourcing. Die vier Referenten überzeugten die Teilnehmer mit ihrem Know-how über die Zusammenarbeit mit ausländischen Dienstleistern, Sprachbarrieren, Unsicherheiten und Problemen und konnten deren Fragen beantworten. Bereits im darauffolgenden Monat wurde anschließend ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, der sich mit den Themen Industrial Internet of Things, Industrie 4.0 und Digitalisierung auseinandersetzt. Auch hier wird anhand von Best Practice Beispielen von Thomas Schott von Schott & Geiger Consulting das Thema Internet of Things diskutiert. Die zahlreichen Teilnehmer haben bestätigt, dass der Arbeitskreis für den Erfahrungsaustausch und als Plattform für Implementierungsansätze eine vielversprechende Basis bietet. Aufgrund der hohen Nachfrage und Bestätigung wurde der Arbeitskreis über die Monate Mai und Juni weitergeführt. Dabei wurden im zweiten Teil der Veranstaltung die Ergebnisse und Ziele aus dem ersten Vortrag zusammengetragen und definiert, während in der dritten Veranstaltung die gewünschten Themen Organisation und Infrastruktur diskutiert und in einem gemeinsamen Workshop vertieft worden sind. OKR, was für „Objectives and Key Results” steht, war das Oberthema des Webinars Ende Juni. Das Managementsystem, welches zu einer zielgeführten und modernen Mitarbeiterführung beiträgt, präsentierten die Digital Guides Anja Gstöttner und Rüdiger Herbst und beantworteten dazu alle W-Fragen. Mit rund 30 Teilnehmern war dieses Webinar ein voller Erfolg. Im November ging es mit der nächsten Online-Veranstaltung weiter zusammen mit der IHK  für Oberfranken Bayreuth um das Thema Digitalisierung. Die Experten Karl Matthäus Schmidt von der Quirin Bank und Christian Rauh der Geschäftsführer von Rauh Hydraulik und

NEUES MITGLIED: JobTrüffel GmbH

Herzlich Willkommen in unserem Netzwerk! Zurück aus Berlin und dem Silicon Valley erstellen zwei Bayreutherinnen eine Plattform, welche eine neue Verbindung zwischen oberfränkischen Unternehmen und Bewerbern herstellt, die über generische Stellenausschreibungen hinausgeht und damit die Jobsuche revolutioniert. Arbeitgeber können sich ein umfangreiches und zeitgemäßes Profil erstellen, dessen Fokus auf der Unternehmens-DNA (Visionen, Werte, Benefits) liegt. Zusätzlich informiert das Portal über Städte und die Region und zeigt deren Stärken auf. Dies erlaubt ein Matching von Bewerbern, die zum Unternehmen, dessen Benefits, Unternehmenswerten und zu der Stadt/Region passen. Gerade findet die Akquise attraktiver Unternehmen für das Portal statt, um mit ihnen an den Start zu gehen. Sie sind auch ein attraktiver Arbeitgeber? Das Team erstellt Ihnen kostenlos ein Demo-Profil und stellt Ihnen gerne vorab das Portal vor. Melden Sie sich bei olivia.hofmann@jobtrueffel.de. Mehr Informationen unter www.jobtrueffel.de