Presse

IT-Cluster Oberfranken Afterwork-Event: „Die alten Geister aus den Prozessen vertreiben“

Über den Tellerrand blicken, sich austauschen und mehr über die erfolgreiche Digitalisierung von Prozessen erfahren: Das erwartet die Gäste beim Afterwork-Event in der Digital.Fabrik in Bamberg am 23.02.2023. „Derzeit wandelt sich das Mindset im Mittelstand Richtung Digitalisierung“, stellt David Zurek, Geschäftsführer der Digital.Fabrik GmbH in Bamberg, fest. Beim Afterwork-Event mit dem IT-Cluster Oberfranken wird er praktische Beispiele für die Digitalisierung von Prozessen vorstellen und die digitale Transformation auf diese Weise erlebbar machen. „Es soll ein Abend mit gemeinsamem Austausch sein, wodurch neue Perspektiven und Blickwinkel entstehen.“, ergänzt Christoph Schlund, ebenfalls Geschäftsführer der Digital.Fabrik. Noch einen Schritt weiter als klassische Digitalisierung Die Digital.Fabrik ist ein innovativer Dienstleister. Mit einem interdisziplinären Team unterstützt er mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung und Prozessoptimierung. Durch das Aufeinandertreffen von IT-Know-how und Ingenieurwissenschaften, zählt darüber hinaus die Entwicklung von Produkten und Prototypen zu den Angeboten der Digital.Fabrik. Und die Digital.Fabrik geht dabei oft noch einen Schritt über die klassische Digitalisierung hinaus: Sie entwickelt mit den Kunden Lösungen, die sie anschließend gemeinsam auf den Markt bringen. „Wir führen eine Marktanalyse durch und sehen, welches Potenzial der Markt bietet. Daraufhin entwickeln wir die Lösung und bauen gemeinsam mit dem Kunden ein weiteres Standbein auf.“, so Zurek. Auf diese Weise lösen die Kunden nicht nur ihre aktuelle Herausforderung, sondern erschließen eine zusätzliche Einnahmequelle. Dass das Konzept funktioniert, beweist die Digital.Fabrik in Zusammenarbeit mit der Sozialstiftung Bamberg. Erfolgsgeschichten mit regionalen und deutschlandweiten Unternehmen In der Region bekannt geworden ist das Bamberger Unternehmen daher auch mit einer Produktentwicklung für die Sozialstiftung Bamberg. Der easyMoveR®, ein personengeführtes Flurförderzeug, kann bis zu 1000 Kilogramm schwere Container bewegen. Dies war dringend notwendig, denn bis dahin wurden diese Container mit einem durchschnittlichen Gewicht von 400 Kilogramm von den Angestellten bewegt. Der herrschende Personalmangel und die körperlich anstrengenden Tätigkeiten forderten dem bestehenden Servicepersonal dabei alles ab - mit negativen gesundheitlichen Folgen. Um Abhilfe zu schaffen, sollte eine ergonomische Transportlösung gefunden werden. Mittlerweile geht der easyMoveR® in Serie und soll auch in anderen Krankenhäusern die Arbeit erleichtern. Agiles Arbeiten ist Standard „Wenn wir mit unseren Kunden an Projekten arbeiten, gehen wir agil vor.“, berichtet Christoph Schlund. Die Entwicklung läuft im zweiwöchentlichen Rhythmus. Über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen werden den Nutzern die Ergebnisse der Entwicklungszyklen zur Verfügung gestellt und deren Feedback direkt integriert. Dies sei aus dem Grund sinnvoll, da sich die Anforderungen in der Zwischenzeit verändern. Die Arbeitsweise der Digital.Fabrik möchten die Verantwortlichen beim Afterwork mit dem IT Cluster erlebbar machen und einen spannenden Blick hinter die Kulissen ermöglichen. „Wir freuen uns sehr auf die Veranstaltung mit der Digital.Fabrik und laden alle unsere Mitgliedsunternehmen und interessierten Gäste ganz herzlich dazu ein.“, sagt der Vorsitzende des IT Clusters Hans Ulrich Gruber. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.it-cluster-oberfranken.de/veranstaltung/after-work-meetup-in-der-digital-fabrik/  

VlexPlus ERP um Modul zur Optimierung der Transportabwicklung erweitert

Nachdem die VLEXsoftware gmbh, ERP-Lösungspartner für die mittelständische Industrie und den Handel, erst im März ihre neue Projekt App vorgestellt hat, kündigt das Unternehmen bereits die nächste Erweiterung des Lösungsangebotes an: Mit der neuen, vollständig in VlexPlus integrierten Transport-Anwendung können Unternehmen künftig nicht nur die Abwicklung ihrer Transportaufträge visualisieren und steuern, sondern auch den gesamten Transportprozess von der Planung bis zur Abrechnung optimieren. Kulmbach, den 15. November 2022 – Der Trend zur Individualisierung von Produkten nach spezifischen Kundenanforderungen treibt den Innovationsmotor der Industrie heute spürbar an. Dank VlexPlus können Produkte bereits in geringer Stückzahl nach individuellen Kundenwünschen wirtschaftlich und hochautomatisiert hergestellt werden – bei immer kürzeren Lieferzeiten. Eine Voraussetzung, für die nicht nur schlanke Lieferketten und physische Transportsysteme notwendig sind, sondern auch ein leistungsfähiges ERP-System mit intelligenten Konfigurationsroutinen und einer smarten Transportabwicklung. Für die Optimierung der SCM- und Logistik-Prozesse wurde VlexPlus ERP nun um eine neue Anwendung für die Transportplanung und -Steuerung ergänzt. Optimierung des gesamten Transportwesens Der Visualisierung und flexiblen Steuerung des Transportwesens im ERP-System kommt im Hinblick auf die Lieferfähigkeit und Ressourceneffizienz in der Industrie eine wachsende Bedeutung zu. Mit neuen, vollständig in VlexPlus integrierten Funktionen unterstützt die VLEXgroup Unternehmen bei der Planung und Steuerung aller Transportprozesse und macht die komplexen Anforderungen im Transportwesen beherrschbar: Rahmenverträge/Kontrakte im Transportwesen Bestellung und Planung des Transports Kundenorientierte Abwicklung und Überwachung Auftragsbedingte Routenoptimierung Kalkulation der Transportkosten Ladungs- und Versandsteuerung Abrechnung der Transportkosten Alle wichtigen Details für den Transportprozess jederzeit im Blick Die in VlexPlus ERP verankerte Variantenlogik mit Sachmerkmalen und Ausprägungen informiert Kunden bereits im Zuge der Angebots- bzw. Auftragserteilung über alle wichtigen Details für den Transportprozess, wie u.a. Maße, Volumen und Gewichte. Die Reihenfolge der Beladung lässt sich mit VlexPlus so mühelos wie flexibel gestalten. Indem VlexPlus Verpackungsvorschläge auf Basis von Regelwerken und Verpackungslogiken generiert, lassen sich mehrere Artikel zu optimierten Ladeeinheiten zusammenfassen. Durch Zuordnung zu den Vertriebs- und Beschaffungsaufträgen behalten Unternehmen Transportbestellungen und Termine jederzeit im Griff. Und auch die Kosten für Transport und Logistik fließen direkt in die Erfolgsrechnung der Kundenaufträge ein und bleiben – im Hinblick auf eine zuverlässige Deckungsbeitragsrechnung – besser unter Kontrolle. Für eine zuverlässige Transportkostenerfassung werden die tatsächlichen Kosten – auch Zusatzkosten wie Zoll – dem jeweiligen Auftrag zugeordnet. Vorausschauende Disposition und Kalkulation von Transporten Auf Basis der vorab ermittelten Ladeeinheiten und dem regelbasierten Verpackungsvorschlag stellt VlexPlus ERP die relevanten Informationen für die Kalkulation der Transport- und Logistikkosten sowie für die Transportbeauftragung zur Verfügung. Das geschieht bereits frühzeitig vor Produktion, Produktionsfertigstellung und Einlagerung, damit Maße, Volumen und Gewichte für die Transport- und Ladekapazitäten effizient disponiert werden können. ERP-Software VlexPlus: Das Plus an Transport-Funktionalitäten Je nach Form und Beschaffenheit der Ladeeinheiten und den örtlichen Gegebenheiten am Anlieferort werden Transportkapazitäten und Entladeeinrichtungen angefragt. Die Entladeeinrichtungen vor Ort werden auf Termin (Uhrzeit) exakt disponiert. Dabei koordiniert VlexPlus Verteilaufträge innerhalb eines Unternehmens, Vertriebsaufträge, Streckenaufträge und Abholungen beim Lieferanten, um Routen zu optimieren und Leerfahrten zu vermeiden. Auslastungs- und Statusinformationen visualisiert VlexPlus jederzeit transparent über Cockpits – auch in Verbindung mit Webservices und spezialisierten Partnerlösungen z. B. für Spezialtransporte mit

IT-Unternehmensevent 2022: Plädoyer für eine gelebte IT-Sicherheitskultur

IT-Sicherheit war das Thema des IT-Unternehmensevents 2022 organisiert vom IT-Cluster Oberfranken in Kooperation mit der IHK für Oberfranken. Marco Di Filippo und Professor Dominik Herrmann sensibilisierten. Oberfranken (August 2022) – „Der Kampf ist aussichtslos“, sagte der IT-Experte Professor Dominik Herrmann gleich zu Beginn seines Vortrages. Und: 100-prozentige Sicherheit gebe es im IT-Bereich nicht. Der Inhaber des Lehrstuhls Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg machte gleich zu Beginn seines Vortrages klar: Er werde mit wenigen guten Nachrichten zu diesem Thema aufwarten können. Vielmehr wollte er die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Events für dieses wichtige Thema sensibilisieren und praktikable Handlungsoptionen aufzeigen. Live-Hacking-Angriff macht Verwundbarkeit sichtbar Ähnlich argumentierte auch Marco Di Fillippo in seinem Vortrag „Geld her oder Daten weg“. Das, was die beiden Experten an diesem Vormittag unterschied, war lediglich die Methodik und die Herangehensweise, mit der sie die Problematik veranschaulichten und sich für eine gelebte Sicherheitskultur aussprachen. Doch genau darin lag auch ein Mehrwert. So nahm der Senior Cyber Security Engineer (SCSE) von der whitelisthackers GmbH mit Sitz in Bamberg die Besucherinnen und Besucher erst einmal mit auf einen Live-Hacking-Angriff. Das gemeinsam demokratisch festgelegte Angriffsziel: Ein bekannter oberfränkischer Automobilzulieferer. Es dauerte auch keine 15 Minuten, da waren erste mögliche Einfallstore gefunden und identifiziert. Als Werkzeuge nutzte Marco Di Fillippo dafür frei im Internet verfügbare Software und im Netz veröffentlichte Zugangsdaten aus vorangegangenen Hacking-Angriffen, die wohl relativ leicht zu beschaffen sind. Zentrale Erkenntnis: Es gibt immer eine Person im Unternehmen, die nur ein Passwort für zahlreiche Anwendungen nutzt. Ein schwerer Fehler, wie er eindrucksvoll zeigte. Einen weiteren gängigen Angriffsweg zeigte Di Fillippo ebenfalls: Phishing-Nachrichten über E-Mail, SMS und Messanger-Dienste. Auch hier genüge es vollkommen, wenn nur eine Person versehentlich oder fahrlässig den Link klicke. Professor Herrmann: „Die Frage, wer mich angreift, ist irrelevant“ Damit war die zentrale Schwachstelle und die Wurzel allen Übels im Bereich der IT-Sicherheit eindeutig identifiziert: Der Mensch. Doch anstatt Schuldige zu finden und klar zu benennen, plädierte Professor Herrmann für einen Paradigmenwechsel. Wenn ein System so aufgebaut sei, dass ein Fehler einer einzelnen Person ausreiche, um einen enormen Schaden zu verursachen, dann sollte man sich schleunigst darüber Gedanken machen, wie man dieses System ändern könne, lautete sein eindringlicher Expertenrat. „Die IT-Sicherheit des eigenen Unternehmens muss ein wenig besser sein als die der Masse und sie darf nicht paranoid sein“, lautete eine weitere Empfehlung. Ideal sei eine Mischung aus Prävention und Reaktion und eine gelebte Sicherheitskultur. Diese müsse strukturelle Probleme erkennen und behandeln und dabei immer auch den Worst-Case mitrechnen und in die Entscheidungen über mögliche Maßnahmen mit einbeziehen. Neues Veranstaltungsformat für das kommende Jahr geplant Das IT-Unternehmer-innen-Event organisiert vom IT-Cluster Oberfranken in Kooperation mit der IHK für Oberfranken, der Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik, die Sparkassen in Oberfranken sowie LAGARDE1 zählt zu den Veranstaltungshöhepunkten im Bereich Informationstechnologie. Bereits seit vielen Jahren trägt es zur Vernetzung und zum Wissenstransfer bei. „An diese Erfolge wollen wir anknüpfen“, sagte stellvertretender Vorsitzender Mario Mages, als er ankündigte, dass es im kommenden Jahr zwar eine Fortsetzung geben werde,

„Die Region als Innovationsstandort vernetzen“

Er soll die oberfränkische Innovationsszene vernetzen und die Innovationskraft der Region sichtbar machen: Das ist das Ziel des „Upper Franconia Innovation Summit“, kurz UFIS21 vom 5. bis 7. Mai. Der IT-Cluster Oberfranken war erster Unterstützer. Wenn am 5. Mai die Online-Expo des UFIS21 ihre virtuellen Pforten öffnet, dann präsentieren, Stand heute, 71 Ausstellerinnen und Aussteller aus ganz Oberfranken innovative Projekte, Produktideen und Geschäftsmodelle. „Der IT-Cluster war als erster Unterstützer des Innovations-Events mit an Bord und hat mit seinem Sponsoring die ersten 100 kostenfreien Tickets für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglicht“, sagt Hans Ulrich Gruber, Vorsitzender des IT-Clusters. „Wir waren uns ziemlich schnell im Vorstandsteam einig, dass wir ein solch einmaliges Format für Oberfranken mit voranbringen wollen.“ Der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht. „Während so manche Präsenzveranstaltung um Aussteller und Besucherinnen kämpft, erlebte der UFIS21 von Anfang an eine hohe Nachfrage“, so Gruber. Der IT-Cluster habe sogar eine eigene virtuelle Expo-Halle. Darüber hinaus beteiligen sich auch noch zahlreiche Mitgliedsunternehmen mit eigenen Projekten und Ideen. „Auf diese Weise können wir Oberfranken als Innovationsstandort noch besser vernetzen“, so die Verantwortlichen des IT-Clusters. Neuroforge aus Bayreuth zeigt „KI-Anwendungen zum Anfassen“ Eines dieser innovativen Mitgliedsunternehmen im IT-Cluster Oberfranken ist die NeuroForge GmbH & Co. KG mit Sitz in Bayreuth. „Wir wollen die Innovationskraft des Standorts zeigen“, sagt Geschäftsführer und Co-Founder Jonas Szalanczi. Er hat die Veranstaltung mit initiiert und zählt mit seinem Unternehmen zu den Aushängeschildern des Innovationsstandortes Oberfranken. „Während des UFIS21 zeigen wir eine unserer Anwendungen zur optischen Qualitätssicherung.“ Die von NeuroForge entwickelte Technologie lösen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, „Herausforderungen und Probleme in der optischen Qualitätssicherung der Produktion, die bislang noch nicht angegangen werden konnten“. Damit könne fast jede Maschine relativ einfach ohne großen Aufwand aus- oder nachgerüstet werden. Der Grund: „Für die Installation dieser Anwendung ist wenig Platz erforderlich“, erklärt Jonas Szalanczi. Wer diese und weitere Projekte sowie spannende Vorträge und Impulse erleben möchte, der kann am UFIS21 teilnehmen. Weitere Informationen und kostenlose Tickets für Mitgliedsunternehmen gibt es unter: www.it-cluster-oberfranken.de Autor: Markus Zahner

Innovation in drei Fragen – Was hat Corona in Unternehmen verändert?

Das Covid-19-Virus hatte das vergangene Jahr die Zügel in der Hand. Vieles hat sich verändert. Anstatt den Fokus nun noch länger auf die negativen Ereignisse und Situationen zu richten, wollen wir positiv in die Zukunft zu blicken und aus den Lockdown-Monaten lernen. Auch unser Verein samt Mitarbeitenden, Mitgliedern und Teilnehmenden musste sich auf die gegebenen Umstände einstellen. Geplante Events, die aufgrund von Hygienemaßnahmen nicht stattfinden konnten, verwandelten wir daher in Online-Veranstaltungen. Dazu initiierten wir neue (Online-) Formate, wie die Arbeitskreise zu den Themen IoT, ERP und Nearshoring. In Anbetracht dieser Umstellung konnten wir folgend eine erhöhte Teilnahme von Interessierten feststellen, da beispielsweise die Anfahrtswege und –kosten wegfielen. Wir, der IT-Cluster Oberfranken möchte der Thematik „Veränderungen in Unternehmen durch Corona“ etwas auf den Grund gehen. Was hat sich bei Mitgliedunternehmen seit Covid-19 geändert, wo drückt der Schuh noch immer, was wird bleiben? Um die Erfahrungen und Entwicklungen unserer Mitglieder auch für andere Unternehmen und Institutionen zugänglich zu machen, haben wir eine kurze Umfrage unter den rund 40 Mitgliedsunternehmen des IT-Clusters gestartet. Zunächst haben wir gefragt, welche digitalen und innovativen Neuerungen in das Arbeitsumfeld adaptiert und integriert worden sind. In dieser Hinsicht fielen die Antworten sehr eindeutig aus, in dem Sinne, dass Online-Meetings einen höheren Stellenwert eingenommen haben als noch vor der Pandemie. Egal ob über Teams, Zoom oder anderen Plattformen – die digitalen Meetings bedeuten für viele auf der einen Seite mehr Flexibilität und ein hohes Zeitersparnis. Auf der anderen Seite kann die dauerhafte Erreichbarkeit in einigen Fällen für mehr Zeitaufwand im täglichen Arbeitsalltag sorgen und auch das Gefühl der dauerhaften Erreichbarkeit kann Stress verursachen. Welche Effekte hatten die räumliche Distanz und Online-Meetings auf das Team? Auch hier sind die Antworten zwiegespalten. Zunächst werden Kosten- und Zeitersparnisse als positive Konsequenz genannt, indem der tägliche Weg zur Arbeit wegfällt. Generell hat die Akzeptanz vom Arbeiten im Homeoffice deutlich zugenommen, wobei der zwischenmenschliche Austausch mit Kolleg*innen und Kund*innen stark nachgelassen hat und auch vermisst wird. Aufgrund dessen ist der Wunsch nach einer Kombination aus Homeoffice und Bürozeiten unter Mitarbeitenden stärker geworden.Aus unserer Erfahrung ist auch virtuelle gemeinsame Kaffee- oder Mittagspause oder sich auch mal außerhalb der geschäftlichen Meetings auszutauschen eine gute Möglichkeit den Kontakt zu Kund*innen und Kolleg*innen aufrecht zu erhalten. Zuletzt wurde nach (auch technischen) Veränderungen gefragt, die auch noch nach Corona in den Unternehmen beibehalten oder sogar noch ausgebaut werden sollen. Meist wurden hier die Video-Meetings genannt, die mittlerweile und bei einigen auch schon vor Corona, einen hohen Stellenwert eingenommen haben. Passend dazu wollen die Mitglieder mehr in digitale Telefonanlangen mit erstklassigen Headsets investieren, um die Online-Meetings qualitativ hochwertig zu gestalten. Beleglose Büros, wie man sie aktuell fast in jeder Firma findet, haben dazu noch einen ganz besonderen Pluspunkt:  Dadurch, dass Arbeitgebende und Mitarbeitende weniger reisen, werden hohe Reisekosten gespart und der Ausstoß von CO2 maßgeblich verringert. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern ermöglicht auch eine effektivere Zeiteinteilung. Auch wenn die Hoffnungen für 2021 groß waren, werden Unternehmen und Mitarbeitende wohl auch noch weiterhin die Zähne zusammenbeißen müssen und noch

Förderprogramme zur Digitalisierung in Unternehmen

Ihr Unternehmen braucht finanzielle oder fachspezifische Unterstützung rund um die Themen Digitalisierung, IT-Sicherheit und digitale Technologien? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie haben dafür einige Fördermodelle ins Leben gerufen, um kleine und mittelständische Unternehmen bei innovativen Prozessen zu unterstützen.  1. go-digital Mit dem Fördermodell “go-digital” unterstützt das Bundesministerium durch den Einsatz von autorisierten Beratungsunternehmen bedürftige kleine und mittelständische Unternehmen im Digitalisierungsprozess. Durch ihre Kompetenz stellen sie nicht nur Wissen und Expertise zu Themen wie digitalisierte Geschäftsprozesse zur Verfügung, sondern übernehmen auch die Antragsstellung für Fördermittel, die Abrechnung und das Berichtwesen.   Für wen? Kleine und mittlere UnternehmenWas wird gefördert? Digitalisierung von Geschäftsprozessen, digitale Markterschließung, IT-Sicherheit  Wie wird gefördert? 30 Beratertage innerhalb von 6 Monaten  Erfahren Sie hier mehr: https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html 2. Digital jetzt Finanzielle Unterstützung erhält man als deutsches Unternehmen bei „Digital jetzt“, die eine Investition in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen ermöglichen. Ziel dieses Modells ist vor allem die Motivation von KMU mehr in digitale Technologien und die Qualifizierung ihrer Mitarbeiten zu investieren. Damit soll die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen im wirtschaftlichen Umfeld stabilisiert und ausgebaut werden.   Für wen? Kleine und mittelständische Unternehmen  Was wird gefördert? Investitionen in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen Wie wird gefördert? Fördersumme zwischen 3.000 – 50.000€  Erfahren Sie hier mehr: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html 3. Digitalbonus Bayern Sie sind ein in Bayern ansässiges Unternehmen? Durch den Digitalbonus erhalten KMU finanzielle Zuschüsse für digitale Technologien und die damit verbundenen Prozesse.  Gefördert werden dazu vor allem der Ausbau von Hard- und Software, um den Grad der Digitalisierung zu erhöhen und die IT-Sicherheit auszubauen.   Für wen? Kleine und mittlere Unternehmen mit Betriebsstätte in Bayern  Was wird gefördert? Investitionen in digitale Technologien & damit verbundene Prozesse (Maßnahmen, Verbesserungen) Wie wird gefördert? Bis zu 10.000€  Erfahren Sie hier mehr: https://www.digitalbonus.bayern/ 4. Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) Sie möchten als kleines oder mittleres Unternehmen in Förderungs- und Entwicklungsaktivitäten für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen investieren? Dann finden Sie Hilfe beim “Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)”! Dabei können nicht nur Einzelprojekte, sondern auch Kooperationsprojekte mit mindestens zwei Unternehmen oder einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung Förderung beantragen. Nach Realisierung des Projekts kann außerdem durch eine Beteiligung an einem Innovationsnetzwerk weiter an entstandenen Produkten und Verfahren gearbeitet und über gemeinsame Ideen ausgetauscht werden.  Für wen? Kleine und mittlere Unternehmen Was wird gefördert? Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu innovativen Produkten, Verfahren oder technische Dienstleistungen Wie wird gefördert? bis zu 550.000€  Erfahren Sie hier mehr: https://www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Home/home.html