Presse

Herzlichen Glückwunsch: Das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) feiert seinen zehnten Geburtstag

Am 01.07.2020 feierte das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) sein zehnjähriges Bestehen. Im Info-Magazin der Hochschule Hof Campuls, Ausgabe 3/2020 berichtet Prof. Plenk, der wissenschaftliche Leiter des Institutes, dass „das iisys 2010 mit vier Forschungsgruppen gegründet wurde – mittlerweile sind acht Professorinnen und Professoren sowie über 60 Mitarbeiter in insgesamt sieben Forschungsgruppen tätig. Die Zahl der Projekte, an denen wir arbeiten, liegt bei rund 35. Somit blicken wir mit Stolz auf 10 Jahre Wachstum zurück.“ Thomas Feike ist Bereichsleiter Vertrieb & Marketing bei der VLEXsoftware+consulting GmbH und im IT-Cluster-Vorstand. „Für die VLEXsoftware+consulting aus Kulmbach und für den IT-Cluster Oberfranken ist das iisys, mit seinem in die Zukunft gerichteten IT-Knowhow, als technologischer Thinktank und potentieller Projektpartner, für unsere oberfränkische Wissenschaft und Wirtschaft nicht mehr weg zu denken. Die Zukunft von morgen findet dort schon heute statt, vor unserer Haustüre! In meiner Doppelfunktion bei VLEX und dem IT-Cluster gratuliere ich dem Institut und seinem Team herzlich, wünsche alles Gute und weiterhin viel Erfolg – mindestens für die nächsten 10 Jahre!“ Den ganzen Bericht zum iisys-Jubiläum können Sie im Campuls Ausgabe 3/2020 ab S.19 nachlesen.https://www.hof-university.de/fileadmin/user_upload/2020_03_campuls.pdf

Vorbild Google: Mehr Transparenz und Agilität dank der OKR-Methode

Recap – Impulse zur OKR-Methode vom 30. Juni 2020: Was haben Google, Daimler, Edeka und Telekom gemeinsam? Alle Großkonzerne nutzen die Methode Objectives & Key Results, kurz OKR, um ihre strategischen Ziele zu entwickeln. OKR steht frei übersetzt für Ziele und Schlüsselergebnisse. Was die Stärken des Tools sind und wie man es anwendet, erklärte die Digitalagentur Digital Guides in einem Webinar, das vom Verein IT-Cluster Oberfranken ausgerichtet wurde. Rüdiger Herbst, CO-Founder und Managing Partner bei Digital Guides gab gemeinsam mit Anja Gstöttner, Network-Partner Digital Guides, einen Einblick in die Welt von OKR.

„Die Zeit nutzen, um einen Vorsprung zu schaffen“

Mit digitalen Veranstaltungen und virtuellen Arbeitskreistreffen hat das IT-Cluster Oberfranken die Digitalisierung vorangebracht. Eine Highlight-Veranstaltung zum Thema Internet der Dinge (IoT) findet am 30. Juni statt. Oberfranken (17.06.2020) – „Wir als IT-Cluster haben in diesem Jahr die digitale Welt mit virtuellen Arbeitskreistreffen und Videokonferenzen auf unterschiedlichen Plattformen stark befeuert und unseren Mitgliedsunternehmen weiterhin ein attraktives Angebot gemacht, um die digitalen Themen in den eigenen Unternehmen voranbringen zu können“, sagt Hans Ulrich Gruber, Vorsitzender des IT-Clusters Oberfranken und zieht damit zusammen mit seinen beiden Vorstandskollegen Thomas Feike und Mario Mages ein insgesamt positives Fazit. Neben den Themen ERP oder der zukunftsweisenden OKR-Methode zur Strategie-Entwicklung steht vor allem das Internet der Dinge, kurz IoT (engl. für Internet of things), im Zentrum „IoT wird die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Deutschlands und die IT-Landschaft Oberfrankens maßgeblich bestimmen. Darin sind sich alle Experten einig“, so Hans Ulrich Gruber. Mit Thomas Schott konnte das IT-Cluster einen der renommierten Experten in diesem Bereich als Referenten gewinnen. Er begleitet seit mehreren Jahren Unternehmen aus der Industrie bei der digitalen Transformation. Sein Schwerpunkt dabei ist das Thema IoT vor allem in der Produktion, aber auch in der gesamten IT-Infrastruktur des Unternehmens. „Beim nächsten Arbeitskreistreffen Ende Juni zeige ich anhand von zwei Best-Practice-Beispielen, wie IoT in produzierenden Unternehmen erfolgreich umgesetzt wurde. Und ich möchte zeigen, wie man die Daten, die man in der Produktion gewinnt, für den unternehmerischen Erfolg einsetzen kann.“ Zielgruppe der Veranstaltung sind neben den produzierenden Unternehmen aller Größen auch die IT-Dienstleister in der Region. „Sie werden gebraucht, wenn es um die Umsetzung geht, da es jede Menge Schnittstellen und damit Programmieraufgaben gibt“, sagt Thomas Schott. Der IoT-Experte und früherer Leiter (CIO) der IT der Rehau AG & Co möchte aber auch die IT-Verantwortlichen im Unternehmen erreichen: „Ich bin der festen Überzeugung, die IT-Abteilung muss sich aktiv in den Fahrersitz drängen und die Führungsrolle übernehmen, IoT im Unternehmen voranzubringen und die Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen voranzutreiben“, sagt er. „Die Chance im Bereich IoT war nie so groß, wie jetzt“, ist Thomas Schott überzeugt und plädiert dafür, die aktuelle Situation zu nutzen: „Jetzt ist die Zeit, die Innovationen im Bereich IoT zu schaffen und die Infrastruktur auszubauen.“ Die deutschen Unternehmen vom kleinen Betrieb bis hin zum Mittelständler und Konzern müssten die Zeit in der Krise jetzt nutzen, um sich einen Vorsprung zu schaffen. Denn: „In wenigen Jahren werden sich die Unternehmen nicht mehr durch die Qualität der Produkte unterscheiden.“ Entscheidend sei dann die Time to Market, also wie lange man benötige, um sein Produkt auf den Markt zu bringen. Einen weiteren Faktor sieht der Experte in der Fähigkeit der Unternehmen, zusammen mit ihren Kunden, neue Produkte effizient und effektiv zu entwickeln, die sogenannten Co-Innovationen. Die Veranstaltung zum Thema IoT am 30. Juni um 15 Uhr ist für Mitglieder des IT-Clusters kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zum IT-Cluster gibt es online: www.it-cluster-oberfranken.de

„Der digitale Flickenteppich in Oberfranken wird täglich sichtbar und vor allen Dingen spürbar“

Die Folgen der Pandemie führen die Mängel in der digitalen Infrastruktur wie unter dem Kaleidoskop zu Tage. Im Interview erläutert die Vorstandschaft des IT-Clusters, Hans Ulrich Gruber, Thomas Feike und Mario Mages, wo die Herausforderungen, Handlungsfelder und auch Chancen liegen. In Zeiten von Corona bekommt die digitale Infrastruktur eine besondere Bedeutung, in welchem Bereich ist sie derzeit besonders wichtig? Hans Ulrich Gruber: Die letzten Meter in die Privatwohnung sind, wie auch in die Firma, die wichtigsten. Alle Versäumnisse der letzten Jahre kommen jetzt hoch. Videokonferenz vom Homeoffice – ist das überhaupt möglich? Dass alle Mitarbeiter von außen auf das firmeneigene Rechenzentrum zugreifen, gibt das die Leitung überhaupt her? Thomas Feike: Digitale Infrastruktur ist nicht nur in Zeiten von Corona für Unternehmen und Privatpersonen besonders wichtig. Zwischenzeitlich stellt eine performante Internet-Anbindung in allen Lebensbereichen einen erfolgsentscheidenden Faktor dar. Man kann hier bereits von einem Grundbedürfnis sprechen. Vielleicht wäre an dieser Stelle der Gesetzgeber gefordert. Mario Mages: Durch Corona ist es ja geboten, das öffentliche und soziale Leben weitestgehend herunterzufahren. Umso wichtiger ist es für die Menschen nun, virtuell in Kontakt zu bleiben und aus Unternehmenssicht müssen aktuell so viele Prozesse wie möglich remote laufen. Dafür ist eine stabile digitale Infrastruktur unerlässlich. Denn: ohne Internetverbindung auch keine Produktivität. Wie beurteilen Sie die digitale Infrastruktur in Oberfranken insgesamt? Thomas Feike: Jetzt in der aktuellen Krisensituation wird der digitale Flickenteppich in Oberfranken sichtbar und vor allen Dingen täglich spürbar. Bisher hat man in diesem Zusammenhang lediglich immer von Funklöchern gesprochen, die sich in wirtschaftlich „unwichtigen“ Regionen befinden. Aber, dort wohnen und leben nun einmal die Mitarbeiter der Unternehmen, die jetzt den Geschäftsbetrieb remote aus ihren Homeoffices am Laufen halten sollen und müssen. Das heißt, nicht nur die Produktionsräume der Unternehmen „links und rechts der Autobahn“, sondern auch der private Wohnraum im rein ländlichen Bereich muss infrastrukturell top angebunden sein. So schnell kann sich der Blickwinkel und vor allen Dingen die Priorität der Bedeutung ändern – hoffentlich nachhaltig! Hans Ulrich Gruber: Es gibt Teilflächen, bei denen sind wir gut aufgestellt. Ich wohne „Gott sei Dank“ in so einer Gemeinde. Aber der überwiegende Teil fühlt sich an wie in der Savanne oder im Dschungel. Kupferkabelland! Da steht man dann am Rand und schaut zu, wie die anderen schnelles Internet haben. Mario Mages: In den Städten ist man gut aufgestellt, aber einige ländliche Ecken hinken immer noch hinterher. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass oftmals das Problem nicht die fehlende Bandbreite ist, sondern bei den jeweiligen Servern durch zu viele Anfragen der Datenstau entsteht. Beispielsweise ist bei ruckelnden Videokonferenzen nicht eine zu kleine Datenleitung das Problem, sondern es ist die Infrastruktur des Softwareanbieters selbst. Welche Maßnahmen sind jetzt besonders wichtig? Mario Mages: Glasfaserausbau, aber auch die letzte Meile – sprich der Hausanschluss – muss noch aufgerüstet werden. Wenn Glasfaser letztendlich auf ein Kupferkabel trifft, ist es so, als wenn die Autobahn in einem Feldweg mündet. Hans Ulrich Gruber: Glasfaser verlegen, Glasfaser verlegen, Glasfaser verlegen: Aber bitte auf dem neuesten Stand. 50 Mbit ist kein schnelles Internet!

Viel Lächeln und wenig Händeschütteln: IT-Forum Oberfranken ein großer Erfolg!

Was zunächst befremdlich war, sorgte beim diesjährigen IT-Forum Oberfranken mit rund dreihundert Gästen letztlich doch für viele freundliche Gesichter. Das ausrichtende Institut für Informationssystem freut sich, dass die Jubiläumsveranstaltung – trotz einiger Unsicherheiten wegen des Corona Virus – als absolut gelungen bezeichnet werden kann! An dieser Stelle deshalb erst einmal ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen für ihr zahlreiches Erscheinen sowie ihre gegenseitige Rücksichtnahme. Derselbe Dank gilt den Referenten und zahlreichen Ausstellern. Vielleicht hat sich der Bruch mit der gewohnten Begrüßungskultur sogar als guter Gesprächseinstieg angeboten?

IT-Cluster Oberfranken fordert: Mehr Nährboden für digitale Innovationen schaffen

Digitalreport 2020 zeigt: Bundesregierung genießt beim Thema Digitalisierung kaum Vertrauen. Der IT-Cluster möchte daher den Dialog fördern und fordert flächendeckend schnelles Internet und Mobilfunk. Oberfranken (28.01.2020) – Ein Großteil der Deutschen, vor allem die Verantwortlichen aus der Wirtschaft, halten die Bundesregierung beim Thema Digitalisierung für kaum kompetent. Auch in Oberfranken sieht der IT-Cluster beim Ausbau der digitalen Infrastruktur dringenden Handlungsbedarf. Deshalb möchten die Verantwortlichen 2020 den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik fördern. Geplant sind unter anderem eine Veranstaltung mit Digitalisierungsministerin Dorothee Bär und ein Gespräch mit der bayerischen Digitalisierungsministerin Judith Gerlach. Rund 90 Prozent der Führungskräfte in Deutschland glauben, dass die Regierung kein überzeugendes Konzept für den „digitalen Wandel“ habe. Das ist das Ergebnis des Digitalreports 2020 des Instituts für Demoskopie Allensbach. „Umso wichtiger ist es, das gegenseitige Verständnis zwischen Politik und Wirtschaft durch gezielten Austausch auch in den Regionen und bei der Wirtschaft vor Ort zu stärken“, sagt der Vorsitzende des IT-Clusters Oberfranken, Hans Ulrich Gruber. Vorstandsmitglied Mario Mages ergänzt: Bereits heute verfüge Oberfranken über eine Menge Marktführer, die auch global ganz vorne bei der Digitalisierung mitspielen. Gleichzeitig sehen er und seine Vorstandskollegen einen großen Handlungsbedarf beim flächendeckenden Breitband- und Mobilfunkausbau. Mehr Nährboden für digitale Innovationen schaffen Betrachte man in Oberfranken die 4G-Verfügbarkeit, dann liege die Region im Ranking auf Platz 395 von 425, erläutert Vorstandsmitglied Thomas Feike: „Von 5G-Verfügbarkeit ist gar nicht zu reden.“ Diese Situation stelle für die Unternehmen einen Wettbewerbsnachteil dar und sei mit gleichwertigen Lebensbedingungen in allen bayerischen Regionen nicht vereinbar. Hier könne der IT-Cluster etwas tun: „Der IT-Cluster bietet sich als überparteiliche Kommunikations-Plattform an. Wir verfolgen dabei ein klares Ziel: Wir wollen die Rolle Oberfrankens als IT-Vorzeige-Region weiter ausbauen.“ 2020 soll deshalb ganz im Zeichen des Digitalisierungs-Dialogs stehen. „Wir wollen alle relevanten Player, wie Hochschulen, (IT-)Unternehmen, Startups oder auch bereits geförderte Institutionen, wie beispielsweise die Digitalen Gründerzentren, untereinander noch besser vernetzen“, sagt Mario Mages. „Damit erhalten wir und schaffen neuen Nährboden für digitale Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit.“ Neben den jährlichen Veranstaltungen mit Höhepunkten, wie dem IT-Unternehmerevent und dem IT-Forum in Zusammenarbeit mit den Hochschulen, will der IT-Cluster in diesem Jahr Arbeitskreise mit Experten aus Unternehmen und Hochschulen gründen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zum IT-Cluster gibt es online: www.it-cluster-oberfranken.de — 2.987 Zeichen (inkl. Leerzeichen) Bildtext: Die Vorstandschaft des IT-Clusters Oberfranken will 2020 den Digitalisierungs-Dialog zwischen Wirtschaft und Politik fördern: Mario Mages, Hans Ulrich Gruber und Thomas Feike (v.l.). Schlagworte: IT-Cluster Oberfranken, Digitalisierungs-Dialog, Breitbandausbau Oberfranken, schnelles Internet Oberfranken, digitale Infrastruktur, Hans Ulrich Gruber, Mario Mages, Thomas Feike, Ansprechpartner IT, Oberfranken Beschreibung: Der IT-Cluster Oberfranken e.V. ist ein Zusammenschluss oberfränkischer Unternehmen. Im Verein schließen sich oberfrankenweit Unternehmen und Institutionen zu einem spezialisierten regionalen Netzwerk zusammen. So entsteht ein Wissens- und Wachstumspool, der Vorteile für alle beteiligten Akteure schafft. Ziel ist die Produktivität in der IT-Branche zu erhöhen und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Im Wettbewerb der Regionen gewinnt die Clusterbildung als Instrument zur Strukturierung und Profilierung der regionalen Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Ihr Ansprechpartner: Markus Zahner c/o zahner bäumel communication Oberauer Str. 10a – 96231 Bad Staffelstein

IT-Cluster Oberfranken wird Mitglied beim Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftsideen (FADZ)

Zusammen mit der Stadt und dem Kreis Lichtenfels sowie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Coburg soll ein Zentrum im Herzen von Lichtenfels aufgebaut werden, das in vielerlei Hinsicht für die Region zukunftsweisend sein soll. Hierbei handelt es sich um ein modernes Forschungs- und Anwendungszentrum für Digitale Zukunftsideen (FADZ). Vor allem digitale Zukunftsthemen, mit dem Schwerpunkt additive Fertigung (3D-Druck), sollen damit in den Lichtenfelser Raum gezogen werden. Das Angebot ist dabei sehr differenziert, da ganz unterschiedliche Adressaten angesprochen werden: Schüler, Studenten, Mittelständler, Fachkräfte oder einfach Interessierte – alle sollen aus diesem Leuchtturmprojekt ihren Nutzen ziehen können. Schwerpunkte sind der Aufbau eines Masterstudiengangs „Additive Fertigung und Leichtbau“ in Lichtenfels, aber auch eine Anwendungsplattform für regionale Unternehmen aus Industrie und Handwerk. Auch die Heranführung von Schülern an digitale Lösungen soll in Angriff genommen werden. Zwar wird die Sanierung und der Umbau der Kirschbaummühle in Lichtenfels – zukünftiger Sitz des FADZ – noch etwa vier Jahre dauern, erste Projekte befinden sich aber schon in der Umsetzung, so werden jetzt schon 3D-Kunststoffdrucker in den Unterricht eines Lichtenfelser Gymnasiums integriert. „Oberfranken steht auch für wirtschaftliche Stärke und Innovation, mit den Bestrebungen des FADZ kann und sollte man das noch viel stärker nach außen tragen. Auch der IT-Cluster Oberfranken hat es sich zur Aufgabe gemacht, Zukunftstechnologien sichtbar zu machen – additive Fertigungsprozesse gewinnen immer mehr an Bedeutung, das Wachstum in dieser Branche ist riesig. Wir stehen absolut hinter der Vision des FADZ und sehen die Initiative als große Chance für die gesamte Region. Unsere Ziele überschneiden sich mit den Zielen des FADZ. Es werden allgemein viele Interessensgruppen aus der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft angesprochen und eingebunden. Deshalb sind wir jetzt Mitglied im Förderverein des FAZD, um das Projekt zu unterstützen. Aus unserer Sicht bietet das Projekt sehr viel Potential und wir sind sicher, dass die gesamte Region davon profitieren wird. Wir freuen uns auf viele kreative und innovative Ideen und Umsetzungen!“ – so Hans-Ulrich Gruber, Vorstandsvorsitzender des ITCO.

IT-Cluster Oberfranken e.V. bei 20-jähriger Jubiläumsfeier im IGZ Bamberg

Unterstützerdialog 2019 Podiumsdiskussion LAGARDE1

Ein spannender Unterstützerdialog und Rückblick auf die Erfolgsgeschichte Zwanzig Jahre ist es her, dass das IGZ Bamberg – Zentrum für Innovation und neue Unternehmen seine Tore erstmals öffnete. Das diesjährige Jubiläum war Anlass, um gemeinsam mit der Gründerszene Bambergs, Mietern und ehemaligen Mietern, Wegbegleitern und Freunden des Gründerzentrums in der Kronacher Straße sowie Sponsoren des neuen Digitalen Gründerzentrums LAGARDE1 die Geschichte und Erfolge des IGZ Revue passieren zu lassen. Ebenfalls ein Teil dieser Geschichte ist der IT-Cluster Oberfranken e.V., denn schon seit seinem Bestehen ist die Geschäftsstelle des Vereins im IGZ angesiedelt. Oberbürgermeister Andreas Starke lobte vor allem den einzigartigen Spirit, den das IGZ seit Jahren mit den Startups in die Bamberger Unternehmenswelt bringt: „Optimismus, Zuversicht und Offenheit“. Damit biete das IGZ Bamberg den Gründern „die Chance, Gleichgesinnte zu treffen und anfängliche Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern“, so Starke weiter. Neben den Festreden gab es auch ein konkretes Erfolgsbeispiel aus der Praxis und eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Hochschule und der Gründerszene. Hans Ulrich Gruber, Vorstandsvorsitzender des IT-Cluster Oberfranken, moderierte diese Programmpunkte, sodass ein reger und informativer Austausch auf der Bühne stattfand. Teilnehmer des Netzwerk-Talks war unter anderem auch Mario Mages, ebenfalls Vorstand des IT-Clusters. Er ist vor allem darauf eingegangen, welche Vorteile und Synergien sich aus einer funktionierenden Netzwerkarbeit ergeben. Auch das exemplarische Praxisbeispiel hinsichtlich der Zusammenarbeit etablierter mittelständischer Unternehmen und junger Startups, zeigte eindrücklich wie beide Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren können. Das Hallstadter Pharmaunternehmen Dr. R. Pfleger Arzneimittel GmbH arbeitet mit dem digitalen Startup bytabo GmbH, das seinen Firmensitz ebenfalls im IGZ hat, zusammen. Ziel war es, eine App zu entwickeln und Prozesse zu optimieren. Neben den technischen Entwicklungen brachte die Zusammenarbeit auch eine Veränderung der Unternehmenskultur mit sich, indem bytabo GmbH einen dynamischen Anstoß für das traditionell organisierte Unternehmen setzte. Das Startup machte ihnen „Mut, neu zu denken“, zeigte sich der Personalleiter Sascha Dorsch begeistert. Dieses Arbeitsklima fördere die Kreativität und den abteilungsübergreifenden Zusammenhalt bei allen Mitarbeitern – diese Auswirkungen verbuche Dr. Pfleger als einen großen Erfolg, so Dorsch. Diese gelungene Kooperation steht stellvertretend für viele andere gemeinsame Projekte aus dem Netzwerk und zeigt, dass eine aktive und gelungene Netzwerkarbeit der Schlüssel zu erfolgreichen Projektkooperationen sein kann. Weitere Informationen unter: https://lagarde1.de/blog/20jahre-igz-2019/