Allgemein

IT-Cluster Oberfranken Afterwork-Event: „Die alten Geister aus den Prozessen vertreiben“

Über den Tellerrand blicken, sich austauschen und mehr über die erfolgreiche Digitalisierung von Prozessen erfahren: Das erwartet die Gäste beim Afterwork-Event in der Digital.Fabrik in Bamberg am 23.02.2023. „Derzeit wandelt sich das Mindset im Mittelstand Richtung Digitalisierung“, stellt David Zurek, Geschäftsführer der Digital.Fabrik GmbH in Bamberg, fest. Beim Afterwork-Event mit dem IT-Cluster Oberfranken wird er praktische Beispiele für die Digitalisierung von Prozessen vorstellen und die digitale Transformation auf diese Weise erlebbar machen. „Es soll ein Abend mit gemeinsamem Austausch sein, wodurch neue Perspektiven und Blickwinkel entstehen.“, ergänzt Christoph Schlund, ebenfalls Geschäftsführer der Digital.Fabrik. Noch einen Schritt weiter als klassische Digitalisierung Die Digital.Fabrik ist ein innovativer Dienstleister. Mit einem interdisziplinären Team unterstützt er mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung und Prozessoptimierung. Durch das Aufeinandertreffen von IT-Know-how und Ingenieurwissenschaften, zählt darüber hinaus die Entwicklung von Produkten und Prototypen zu den Angeboten der Digital.Fabrik. Und die Digital.Fabrik geht dabei oft noch einen Schritt über die klassische Digitalisierung hinaus: Sie entwickelt mit den Kunden Lösungen, die sie anschließend gemeinsam auf den Markt bringen. „Wir führen eine Marktanalyse durch und sehen, welches Potenzial der Markt bietet. Daraufhin entwickeln wir die Lösung und bauen gemeinsam mit dem Kunden ein weiteres Standbein auf.“, so Zurek. Auf diese Weise lösen die Kunden nicht nur ihre aktuelle Herausforderung, sondern erschließen eine zusätzliche Einnahmequelle. Dass das Konzept funktioniert, beweist die Digital.Fabrik in Zusammenarbeit mit der Sozialstiftung Bamberg. Erfolgsgeschichten mit regionalen und deutschlandweiten Unternehmen In der Region bekannt geworden ist das Bamberger Unternehmen daher auch mit einer Produktentwicklung für die Sozialstiftung Bamberg. Der easyMoveR®, ein personengeführtes Flurförderzeug, kann bis zu 1000 Kilogramm schwere Container bewegen. Dies war dringend notwendig, denn bis dahin wurden diese Container mit einem durchschnittlichen Gewicht von 400 Kilogramm von den Angestellten bewegt. Der herrschende Personalmangel und die körperlich anstrengenden Tätigkeiten forderten dem bestehenden Servicepersonal dabei alles ab - mit negativen gesundheitlichen Folgen. Um Abhilfe zu schaffen, sollte eine ergonomische Transportlösung gefunden werden. Mittlerweile geht der easyMoveR® in Serie und soll auch in anderen Krankenhäusern die Arbeit erleichtern. Agiles Arbeiten ist Standard „Wenn wir mit unseren Kunden an Projekten arbeiten, gehen wir agil vor.“, berichtet Christoph Schlund. Die Entwicklung läuft im zweiwöchentlichen Rhythmus. Über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen werden den Nutzern die Ergebnisse der Entwicklungszyklen zur Verfügung gestellt und deren Feedback direkt integriert. Dies sei aus dem Grund sinnvoll, da sich die Anforderungen in der Zwischenzeit verändern. Die Arbeitsweise der Digital.Fabrik möchten die Verantwortlichen beim Afterwork mit dem IT Cluster erlebbar machen und einen spannenden Blick hinter die Kulissen ermöglichen. „Wir freuen uns sehr auf die Veranstaltung mit der Digital.Fabrik und laden alle unsere Mitgliedsunternehmen und interessierten Gäste ganz herzlich dazu ein.“, sagt der Vorsitzende des IT Clusters Hans Ulrich Gruber. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.it-cluster-oberfranken.de/veranstaltung/after-work-meetup-in-der-digital-fabrik/  

16. November 2022, 9:00 -16:00 Uhr: Mitgliederworkshop zum Thema Employer Branding – Die besten Mitarbeiter finden und binden

Der Fachkräftemangel zieht sich durch sämtliche Branchen. Wie schaffe ich es trotzdem passende Mitarbeiter zu finden und genauso wichtig, diese auch im Unternehmen zu halten. Hans Ulrich Gruber gibt einen Einblick in seine Erfolge als Geschäftsführer und Personalberater, denn ihn begleitet der Fachkräftemangel in diesem Feld schon fast 20 Jahre Mit Finn Regenhold entwickeln Sie eine Strategie, wie Sie Ihr Arbeitgeberimage erfolgreich nach außen tragen. Sascha Dorsch zeigt wie Dr. Pfleger das Thema Employer Branding in der Praxis umsetzt.   Der IT-Cluster bietet diesen Workshop exklusiv für Mitglieder des IT-Clusters Oberfranken e.V. kostenfrei an. Nichtmitglieder können selbstverständlich auch am Workshop teilnehmen, für eine Gebühr von 250.-*. Falls Sie noch vor dem Workshop einen Mitgliedsantrag unterschreiben, ist der Workshop auch für Sie bzw. einen ihrer Mitarbeiter kostenfrei.   Termin: 16. November 2022 Zeit: 09:00 – 16:00 Uhr Ort: IGZ Bamberg, Tagungszentrum, Kronacherstr. 41, 96052 Bamberg Kosten: Mitglieder, 1. Mitarbeiter 0.-, jeder weitere Mitarbeiter 100.-*, Nicht-Mitglieder 250.- *:* Gemäß § 19 UStG enthält der Rechnungsbetrag keine Umsatzsteuer     9:00-10:00 Uhr: Hans Ulrich Gruber, ihr personalberater Arbeitgebermarkt und Mitarbeiterbindung – Der Headhunter berichtet aus seiner Praxiserfahrung. Wie finde ich die besten Mitarbeiter und binde sie an mein Unternehmen. Im Detail geht es um die Entwicklung der Unternehmenskultur und des Employer Branding und den dazu notwendigen Werkzeugkasten, wie auch um das in dem Kontext kaum bekannte – aber wirkungsvolle – Werkzeug Organisationale Energie. 10:00-15:00 Uhr: Finn Regenhold, nirgend GmbH Praxisteil – Wir erarbeiten Methoden und Strategien wie Sie Ihre Firmen – und Mitarbeiter*innenkultur erfolgreich nach außen tragen. Erfolgreiches Marketing im Employer Branding ist keine einmalige Aktion – Nachhaltigkeit und Kontinuität sind Schlüssel zum Erfolg. 15:00 – 16:00 Uhr: Sascha Dorsch, Dr. Pfleger GmbH In diesem Teil wird Sascha Dorsch aus seinem Berufsalltag berichten und Best Pratice Beispiele zeigen. Es werden gemeinsam mit den Teilnehmer*innen dialogorientiert eigene Beispiele, Fragen und Anwendungsfälle individuell betrachtet. 16:00 Uhr: Ende des Workshops Melden Sie sich bei Fragen gerne bei Katharina Kroll unter 0951 / 9649 113 oder katharina.kroll@it-cluster-oberfanken.de   Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer:

IT-Unternehmensevent 2022: Plädoyer für eine gelebte IT-Sicherheitskultur

IT-Sicherheit war das Thema des IT-Unternehmensevents 2022 organisiert vom IT-Cluster Oberfranken in Kooperation mit der IHK für Oberfranken. Marco Di Filippo und Professor Dominik Herrmann sensibilisierten. Oberfranken (August 2022) – „Der Kampf ist aussichtslos“, sagte der IT-Experte Professor Dominik Herrmann gleich zu Beginn seines Vortrages. Und: 100-prozentige Sicherheit gebe es im IT-Bereich nicht. Der Inhaber des Lehrstuhls Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg machte gleich zu Beginn seines Vortrages klar: Er werde mit wenigen guten Nachrichten zu diesem Thema aufwarten können. Vielmehr wollte er die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Events für dieses wichtige Thema sensibilisieren und praktikable Handlungsoptionen aufzeigen. Live-Hacking-Angriff macht Verwundbarkeit sichtbar Ähnlich argumentierte auch Marco Di Fillippo in seinem Vortrag „Geld her oder Daten weg“. Das, was die beiden Experten an diesem Vormittag unterschied, war lediglich die Methodik und die Herangehensweise, mit der sie die Problematik veranschaulichten und sich für eine gelebte Sicherheitskultur aussprachen. Doch genau darin lag auch ein Mehrwert. So nahm der Senior Cyber Security Engineer (SCSE) von der whitelisthackers GmbH mit Sitz in Bamberg die Besucherinnen und Besucher erst einmal mit auf einen Live-Hacking-Angriff. Das gemeinsam demokratisch festgelegte Angriffsziel: Ein bekannter oberfränkischer Automobilzulieferer. Es dauerte auch keine 15 Minuten, da waren erste mögliche Einfallstore gefunden und identifiziert. Als Werkzeuge nutzte Marco Di Fillippo dafür frei im Internet verfügbare Software und im Netz veröffentlichte Zugangsdaten aus vorangegangenen Hacking-Angriffen, die wohl relativ leicht zu beschaffen sind. Zentrale Erkenntnis: Es gibt immer eine Person im Unternehmen, die nur ein Passwort für zahlreiche Anwendungen nutzt. Ein schwerer Fehler, wie er eindrucksvoll zeigte. Einen weiteren gängigen Angriffsweg zeigte Di Fillippo ebenfalls: Phishing-Nachrichten über E-Mail, SMS und Messanger-Dienste. Auch hier genüge es vollkommen, wenn nur eine Person versehentlich oder fahrlässig den Link klicke. Professor Herrmann: „Die Frage, wer mich angreift, ist irrelevant“ Damit war die zentrale Schwachstelle und die Wurzel allen Übels im Bereich der IT-Sicherheit eindeutig identifiziert: Der Mensch. Doch anstatt Schuldige zu finden und klar zu benennen, plädierte Professor Herrmann für einen Paradigmenwechsel. Wenn ein System so aufgebaut sei, dass ein Fehler einer einzelnen Person ausreiche, um einen enormen Schaden zu verursachen, dann sollte man sich schleunigst darüber Gedanken machen, wie man dieses System ändern könne, lautete sein eindringlicher Expertenrat. „Die IT-Sicherheit des eigenen Unternehmens muss ein wenig besser sein als die der Masse und sie darf nicht paranoid sein“, lautete eine weitere Empfehlung. Ideal sei eine Mischung aus Prävention und Reaktion und eine gelebte Sicherheitskultur. Diese müsse strukturelle Probleme erkennen und behandeln und dabei immer auch den Worst-Case mitrechnen und in die Entscheidungen über mögliche Maßnahmen mit einbeziehen. Neues Veranstaltungsformat für das kommende Jahr geplant Das IT-Unternehmer-innen-Event organisiert vom IT-Cluster Oberfranken in Kooperation mit der IHK für Oberfranken, der Regionalgruppe der Gesellschaft für Informatik, die Sparkassen in Oberfranken sowie LAGARDE1 zählt zu den Veranstaltungshöhepunkten im Bereich Informationstechnologie. Bereits seit vielen Jahren trägt es zur Vernetzung und zum Wissenstransfer bei. „An diese Erfolge wollen wir anknüpfen“, sagte stellvertretender Vorsitzender Mario Mages, als er ankündigte, dass es im kommenden Jahr zwar eine Fortsetzung geben werde,

Digitalisierungsschub durch Corona?

Erkenntnisse aus dem digitalen Wandel zu Pandemiezeiten Am 8. Juni 2021 fand unser Event zum Thema Arbeit 4.0 statt. Gemeinsam mit vielen Mitgliedern des IT-Clusters Oberfranken beschäftigten wir uns detailliert mit dem Einfluss der Corona-Pandemie auf die Digitalisierung lokaler Unternehmen. Nach der Begrüßung durch Hans Ulrich Gruber, Vorstandsvorsitzender des IT-Clusters Oberfranken, startete das Event mit einem Vortrag von Patrick Boos, dem CEO der BAUR-Gruppe. #embaurment als Wegbereiter Natürlich war jeder Zuhörer gespannt zu erfahren, wie ein Online-Händler mit einem jährlichen Umsatz in hoher dreistelliger Millionenhöhe die Corona-Pandemie erlebte. Mit der Antwort haben nur die wenigsten gerechnet: die BAUR-Gruppe vermied nicht bloß Verluste, sondern verzeichnete sogar Rekordgewinne! Mit der Pandemie als regelrechten Rückenwind wuchs der Umsatz der Unternehmensgruppe über alle Sparten hinweg auf insgesamt beinahe eine Milliarde Euro an. Das Unternehmen konnte während der Pandemie seine Stärken im Bereich Logistik & eCommerce perfekt ausspielen und sogar noch weiter ausbauen. Patrick Boos (CEO der BAUR-Gruppe) selbst hat bereits 25 Jahre Erfahrung mit Online-Geschäftsmodellen. Nebst Gründung eines eigenen Unternehmens war Boos unter anderem auch schon bei eBay und Axel Springer beschäftigt. Besonders die Transformation von Unternehmen bereitet ihm großen Spaß – und der Wandel von BAUR ist Beweis für seine Expertise. Wahrend der Pandemie und dem damit eingehenden Wandel der Arbeitswelt setzen Boos und seine Mitarbeiter ganz auf die firmeninterne #embaurment-Bewegung, abgeleitet vom englischen Empowerment – was übersetzt so viel bedeutet wie Befähigung. Ziel dessen ist nicht etwa eine kurzfristige Kampagne oder ein Marketing-Stunt, sondern ein firmeninterner Kulturwandel, den es langfristig zu etablieren gilt. Besonderer Wert wird dabei auf die Einzigartigkeit der Marke BAUR, sowie der Akzeptanz des Scheiterns als Teil des Wandlungsprozesses gelegt.  Dabei verfolgt die BAUR-Gruppe neue Ansätze der Personalführung, bei denen die Rollen nicht mehr auf Basis der Seniorität einzelner Mitarbeiter verteilt werden, sondern auch disruptive Ansätze Anklang finden. Boos und die restliche Führungsriege leben die Transformation mit gutem Beispiel vor und schufen zudem eine heterogenes Kulturwandel-Team aus verschiedensten Mitarbeitern mit langer Betriebszugehörigkeit. Wie dieser Wandel im Detail aussieht, zeigte Boos in eine Gegenüberstellung mehrerer Situation früher und heute: -früher war Siloarbeiten – heute crossfunktional -früher war Wasserfall – heute ist Scrum -früher galt das Pflichtenheft – heute der MEP-Ansatz -früher das Einzelbüro – heute für alle Mehr-Personen-Büros und Coworking Spaces -früher wurde per Papier oder Mail gearbeitet – heute in Teams etc.- früher war die Führungskraft Manager – heute Coach -früher wurden Kollegen gemanaged – heute werden sie geführt Trotz anfänglicher Skepsis mancher Mitarbeiter entwickelte sich der Ansatz des  Anywhere Office – also des Arbeitens von „überall aus“ – prächtig. Bald schon konnten über 90 Prozent der Arbeitsabläufe und sogar ein Großteil des Callcenters ins Homeoffice überführt werden. Des Weiteren stieg in dieser Zeit sowohl die Produktivität der Mitarbeiter als auch die Transparenz der geleisteten Arbeit. Doch wo Licht is, ist auch Schatten. So empfanden viele Mitarbeiter die Arbeit von zuhause aus erschöpfender als jene im Büro und hatten teilweise Probleme mit der Trennung von Job und Familie. Für die Zukunft setzt die Unternehmensgruppe deshalb auf The Best Of

Forschungsprojekt Objectives and Key Results

Teilnahme und Inhalt des Forschungsprojekts OKReady Das IPRI – International Performance Research Institute gGmbH ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Betriebswirtschafstlehre mit dem Ziel mittelständische Unternehmen für den internationalen Wettbewerb zu stärken. Dabei werden öffentlich geförderte Forschungsprojekte und Studien durchgeführt. Auf die TeilnehmerInnen des projektbegleitenden Ausschuss kommen keine weiteren Kosten zu. Die Partnerunternehmen sollten lediglich ihre Zeit und ihr Praxiswissen aufbringen und sich an Projekttreffen (4x in 2 Jahren) beteiligen. Das Projekt hat das Ziel ein Einführungskonzept des agilen Managementsystems OKR für kleine und mittlere Unternehmen zu erarbeiten und den Nutzen für Unternehmen quantitativ und qualitativ festzustellen. Unternehmen aus der Wirtschaft können hier durch ihre Partizipation am projektbegleitenden Ausschuss direkt profitieren wenn sie Interesse am Thema haben und intensiven Austausch suchen, eine Einführung des agilen Managementsystems planen oder bereits in der Implementierung sind bzw. agile Methoden bereits erfolgreich Nutzen. In Projekttreffen findet regelmäßiger inhaltlicher Austausch von Forschungsergebnissen und Erfahrungen anderer Mitglieder des Ausschusses statt. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie auf der Website: https://ipri-institute.com/forschungsprojekte/okready/ oder auf der Website des Partnerinstituts: https://www.fir.rwth-aachen.de/forschung/forschungsprojekte/detail/okready-21740-n/

Umfrage zu digitalem Stress / Home-Office im Rahmen des EU-Projektes „STRESS-LESS“

Sie sind herzlich eingeladen, an der Umfrage, die ca. 15 Minuten dauert, teilzunehmen. Thema der Umfrage sind insbesondere Belastungsfaktoren durch digitale Arbeit und im Home-Office sowie zugehörige Outcomes, Bewältigungsstrategien und Präventionsmaßnahmen. Die Projektbeschreibung inkl. Link zu Umfrage finden Sie unter: Hier gleich noch der direkte Umfrage-Link: https://www.bfmbayreuth.de/limesurvey/index.php/716758?lang=de

„Die Region als Innovationsstandort vernetzen“

Er soll die oberfränkische Innovationsszene vernetzen und die Innovationskraft der Region sichtbar machen: Das ist das Ziel des „Upper Franconia Innovation Summit“, kurz UFIS21 vom 5. bis 7. Mai. Der IT-Cluster Oberfranken war erster Unterstützer. Wenn am 5. Mai die Online-Expo des UFIS21 ihre virtuellen Pforten öffnet, dann präsentieren, Stand heute, 71 Ausstellerinnen und Aussteller aus ganz Oberfranken innovative Projekte, Produktideen und Geschäftsmodelle. „Der IT-Cluster war als erster Unterstützer des Innovations-Events mit an Bord und hat mit seinem Sponsoring die ersten 100 kostenfreien Tickets für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermöglicht“, sagt Hans Ulrich Gruber, Vorsitzender des IT-Clusters. „Wir waren uns ziemlich schnell im Vorstandsteam einig, dass wir ein solch einmaliges Format für Oberfranken mit voranbringen wollen.“ Der Erfolg gibt den Verantwortlichen recht. „Während so manche Präsenzveranstaltung um Aussteller und Besucherinnen kämpft, erlebte der UFIS21 von Anfang an eine hohe Nachfrage“, so Gruber. Der IT-Cluster habe sogar eine eigene virtuelle Expo-Halle. Darüber hinaus beteiligen sich auch noch zahlreiche Mitgliedsunternehmen mit eigenen Projekten und Ideen. „Auf diese Weise können wir Oberfranken als Innovationsstandort noch besser vernetzen“, so die Verantwortlichen des IT-Clusters. Neuroforge aus Bayreuth zeigt „KI-Anwendungen zum Anfassen“ Eines dieser innovativen Mitgliedsunternehmen im IT-Cluster Oberfranken ist die NeuroForge GmbH & Co. KG mit Sitz in Bayreuth. „Wir wollen die Innovationskraft des Standorts zeigen“, sagt Geschäftsführer und Co-Founder Jonas Szalanczi. Er hat die Veranstaltung mit initiiert und zählt mit seinem Unternehmen zu den Aushängeschildern des Innovationsstandortes Oberfranken. „Während des UFIS21 zeigen wir eine unserer Anwendungen zur optischen Qualitätssicherung.“ Die von NeuroForge entwickelte Technologie lösen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, „Herausforderungen und Probleme in der optischen Qualitätssicherung der Produktion, die bislang noch nicht angegangen werden konnten“. Damit könne fast jede Maschine relativ einfach ohne großen Aufwand aus- oder nachgerüstet werden. Der Grund: „Für die Installation dieser Anwendung ist wenig Platz erforderlich“, erklärt Jonas Szalanczi. Wer diese und weitere Projekte sowie spannende Vorträge und Impulse erleben möchte, der kann am UFIS21 teilnehmen. Weitere Informationen und kostenlose Tickets für Mitgliedsunternehmen gibt es unter: www.it-cluster-oberfranken.de Autor: Markus Zahner

Innovation in drei Fragen – Was hat Corona in Unternehmen verändert?

Das Covid-19-Virus hatte das vergangene Jahr die Zügel in der Hand. Vieles hat sich verändert. Anstatt den Fokus nun noch länger auf die negativen Ereignisse und Situationen zu richten, wollen wir positiv in die Zukunft zu blicken und aus den Lockdown-Monaten lernen. Auch unser Verein samt Mitarbeitenden, Mitgliedern und Teilnehmenden musste sich auf die gegebenen Umstände einstellen. Geplante Events, die aufgrund von Hygienemaßnahmen nicht stattfinden konnten, verwandelten wir daher in Online-Veranstaltungen. Dazu initiierten wir neue (Online-) Formate, wie die Arbeitskreise zu den Themen IoT, ERP und Nearshoring. In Anbetracht dieser Umstellung konnten wir folgend eine erhöhte Teilnahme von Interessierten feststellen, da beispielsweise die Anfahrtswege und –kosten wegfielen. Wir, der IT-Cluster Oberfranken möchte der Thematik „Veränderungen in Unternehmen durch Corona“ etwas auf den Grund gehen. Was hat sich bei Mitgliedunternehmen seit Covid-19 geändert, wo drückt der Schuh noch immer, was wird bleiben? Um die Erfahrungen und Entwicklungen unserer Mitglieder auch für andere Unternehmen und Institutionen zugänglich zu machen, haben wir eine kurze Umfrage unter den rund 40 Mitgliedsunternehmen des IT-Clusters gestartet. Zunächst haben wir gefragt, welche digitalen und innovativen Neuerungen in das Arbeitsumfeld adaptiert und integriert worden sind. In dieser Hinsicht fielen die Antworten sehr eindeutig aus, in dem Sinne, dass Online-Meetings einen höheren Stellenwert eingenommen haben als noch vor der Pandemie. Egal ob über Teams, Zoom oder anderen Plattformen – die digitalen Meetings bedeuten für viele auf der einen Seite mehr Flexibilität und ein hohes Zeitersparnis. Auf der anderen Seite kann die dauerhafte Erreichbarkeit in einigen Fällen für mehr Zeitaufwand im täglichen Arbeitsalltag sorgen und auch das Gefühl der dauerhaften Erreichbarkeit kann Stress verursachen. Welche Effekte hatten die räumliche Distanz und Online-Meetings auf das Team? Auch hier sind die Antworten zwiegespalten. Zunächst werden Kosten- und Zeitersparnisse als positive Konsequenz genannt, indem der tägliche Weg zur Arbeit wegfällt. Generell hat die Akzeptanz vom Arbeiten im Homeoffice deutlich zugenommen, wobei der zwischenmenschliche Austausch mit Kolleg*innen und Kund*innen stark nachgelassen hat und auch vermisst wird. Aufgrund dessen ist der Wunsch nach einer Kombination aus Homeoffice und Bürozeiten unter Mitarbeitenden stärker geworden.Aus unserer Erfahrung ist auch virtuelle gemeinsame Kaffee- oder Mittagspause oder sich auch mal außerhalb der geschäftlichen Meetings auszutauschen eine gute Möglichkeit den Kontakt zu Kund*innen und Kolleg*innen aufrecht zu erhalten. Zuletzt wurde nach (auch technischen) Veränderungen gefragt, die auch noch nach Corona in den Unternehmen beibehalten oder sogar noch ausgebaut werden sollen. Meist wurden hier die Video-Meetings genannt, die mittlerweile und bei einigen auch schon vor Corona, einen hohen Stellenwert eingenommen haben. Passend dazu wollen die Mitglieder mehr in digitale Telefonanlangen mit erstklassigen Headsets investieren, um die Online-Meetings qualitativ hochwertig zu gestalten. Beleglose Büros, wie man sie aktuell fast in jeder Firma findet, haben dazu noch einen ganz besonderen Pluspunkt:  Dadurch, dass Arbeitgebende und Mitarbeitende weniger reisen, werden hohe Reisekosten gespart und der Ausstoß von CO2 maßgeblich verringert. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern ermöglicht auch eine effektivere Zeiteinteilung. Auch wenn die Hoffnungen für 2021 groß waren, werden Unternehmen und Mitarbeitende wohl auch noch weiterhin die Zähne zusammenbeißen müssen und noch