Allgemein

Erster Spatenstich – Büroerweiterung bei der ProComp GmbH in Marktredwitz

Investition in die Zukunft Am 31. Juli fiel in Marktredwitz bei der ProComp GmbH der Startschuss für den Bau eines weiteren Bürogebäudes. Oliver Weigel, 1. Bürgermeister der Stadt Marktredwitz und Martin Schöffel, Mitglied des Bayerischen Landtages liesen es sich nicht nehmen, beim ersten Spatenstich vor Ort zu sein. Die Firma ProComp investiert knapp 900.000 € in das inzwischen dritte Bürogebäude und erweitert dadurch die Bürofläche um insgesamt rund 430 qm. Zudem sind weitere Parkplätze und ein großer Veranstaltungsraum geplant.  „Das neue Bürogebäude gibt uns Raum, die Digitalisierung bei uns und die Digitalisierungsprojekte unserer Kunden noch besser voranzutreiben. Wir schaffen Platz, um weiter zu expandieren und qualifizierte Fachkräfte für uns zu gewinnen.“ –Rolf Brilla Bereits bis zum Ende des Jahres soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein und die neuen, modernen Büroräume bezugsfertig. Mit dem Neubau werden zudem weitere Arbeitsstellen geschaffen. Bild, von links: Oliver Weigel, Oberbürgermeister Stadt Marktredwitz | Roland Meichner, Geschäftsführer ProComp GmbH | Veronika Sirch, Geschäftsführerin Karl Roth Baumeister GmbH | Rolf Brilla, Geschäftsführer ProComp GmbH | Martin Schöffel, Mitglied des bayerischen Landtages.

Bayern Innovativ: Messeprogramm 2020

Der vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte Gemeinschaftsstand ermöglicht innovativen Unternehmen sowie Universitäten, wissenschaftlichen Instituten und Hochschulen aus Bayern eine attraktive und kostengünstige Messeteilnahme unter professionellen Rahmenbedingungen. In dem angefügten Link sehen Sie, auf welchen Messen 2020 die Bayern Innovativ GmbH ihren Gemeinschaftsstand ausrichtet und welche Beteiligungspreise anfallen. https://www.bayern-innovativ.de/messen/seite/messen-2020 Umfassende Informationen und die Bewerbungsformulare finden Sie hier. Gerne können Sie die Bewerbungsunterlagen auch per E-Mail über messe@bayern-innovativ.de anfordern.

IT-Partner aus Armenien finden

Am 5. Juni 2019 haben wir, der Vorstand des IT-Cluster Oberfranken e. V., bei der IHK für Oberfranken Bayreuth am Austausch mit armenischen IT-Unternehmern teilgenommen und erhielten einen umfassenden Einblick in die dortige IT-Szene. Wir sind der Einschätzung, dass – sofern Sie auf der Suche nach Entwicklerteams, Partnern im Bereich eHealth, Kryptowährung- sowie Blockchaintechnologie etc. sind – sich definitiv ein Blick auf die folgenden Unternehmensprofile lohnen kann. Deutschsprachige Profile der Unternehmen aus Armenien Energize Global Services CJSC ist ein nach ISO 9001-2008 zertifiziertes und STPI-registriertes Offshore-Softwareentwicklungsunternehmen, das seinen Kunden weltweit hochqualitative und kostengünstige IT-Services bietet. Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung in vielen Bereichen, darunter Mobile Application Development, Banking & Financial Application Development, .NET-Entwicklung, Linux-Programmierung und andere. Zu unseren Schwerpunktbranchen zählen Telekommunikation, Finanzwesen, E-Commerce, Unterhaltung und andere. Unsere effektiven Dienstleistungen garantieren erstklassige Lösungen für unsere Kunden. Wir sind auf folgende Bereiche spezialisiert: – Webportal-Entwicklung – Kundenspezifische Softwareentwicklung – Social Media App-Entwicklung – Mobile Anwendungsentwicklung – Unternehmensanwendungsentwicklung – E-Commerce-Anwendungsentwicklung – SaaS-Entwicklung (Software as a Service) Macadamian Wir schaffen digitale Erlebnisse, um das Gesundheitswesen zu verbessern.Wir sind zukunftsorientiert und stellen uns ständig die Möglichkeiten digitaler und vernetzter Gesundheit vor, um die Lebensqualität zu verbessern, Krankenhausaufenthalte zu reduzieren, die Gesundheitskosten zu senken und ganz einfach den Menschen zu helfen, Krankheiten überhaupt zu vermeiden. Unser Ziel ist es, von der Inspiration bis zur Aktivierung und darüber hinaus einfache und sinnvolle Lösungen zu schaffen, die die Erfahrung des Patienten und die geschäftlichen Bedürfnisse unserer Kunden in den Vordergrund stellen. Altacode Altacode wurde 2006 mit einem kleinen und talentierten Team gegründet und hat sich zu einem angesehenen Player im armenischen IT-Sektor entwickelt, der seinen Partnern eine breite Palette von Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Im Laufe der Jahre haben wir mit ausgewählten Kunden aus den USA, Europa und Armenien an mehrjährigen Projekten gearbeitet. Zu unseren Spezialgebieten gehören die Entwicklung von Analysewerkzeugen, Management-Informationssystemen, Content-Management-Systemen, Webportalen, GPS-Tracking-Systemen, iPhone- und iPad-Apps. Wir sind darauf spezialisiert, die folgenden Märkte zu bedienen: Finanzen, Versicherungen, Personalwesen, Transport und Mobilfunk. Als zertifizierter Microsoft Silver-Partner hat Altacode sein Know-how in Bezug auf Microsoft-Technologien und eine nachgewiesene Fähigkeit gezeigt, Kundenanforderungen zu erfüllen. IntegralLabs Die 2016 gegründeten IntegralLabs sind auf Kryptowährungs- und Blockchain-Technologien spezialisiert. Wir bieten eine breite Palette von Software-, Mobil- und Webentwicklungsdiensten an. Unser Team verfügt über umfassende Erfahrung, um Sie bei jedem Schritt zu Ihrem Produkt zu unterstützen. Von der Beratung bis zur Entwicklung und Produktion: – Kryptowährung – Handelsplattform – Bezahlsystem – fin-tech Instigate Instigate Mobile ist das Software-Engineering-Unternehmen aus einer Hand (dank der Gruppe Instigate), das komplexe Software-Engineering-Dienstleistungen und -Lösungen für folgende Bereiche anbietet: – Internet der Dinge (IoT), Web- und Mobile-Apps – KI, maschinelles Lernen und Computer Vision – Embedded-SW-Entwicklung und -Verifizierung – Hochleistungsrechnen, Data Mining – Mechatronik, Robotik, UAV, Steuersysteme – HW-SW-Partitionierung, Co-Design, Co-Verifikation – Kundenspezifische Softwareentwicklung, IT-Lösungen, ERP-Apps – Quality Engineering und Software-Qualitätssicherung – Leviathan – P2P-E-Trading-Plattform der nächsten Generation Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Eriwan und beschäftigt mehr als 200 Ingenieure und Vertreter in den USA, Europa und Asien. Esterox Wir sind ein Team von dynamischen und entschlossenen

IT CLUSTER Oberfranken wählt neue Vorstandsmitglieder und startet regionale Neuausrichtung

Neuwahlen und Weichenstellungen für die Zukunft standen auf der Agenda bei der Jahreshauptversammlung des IT-Clusters Oberfranken. Der Verein soll zentrale Anlaufstelle für IT-Themen in Oberfranken werden. Kulmbach: Mit einem neu gewählten Vorstand und vielversprechenden Ideen startet das IT-Cluster Oberfranken nach der Jahreshauptversammlung. „Wir wollen weiter daran arbeiten, das IT-Cluster zum zentralen Ansprechpartner für IT-Themen in Oberfranken zu machen und die regionale Vernetzung in Oberfranken voranzubringen“, sagt der neue Vorsitzende Hans Ulrich Gruber aus Kulmbach. Sein Stellvertreter Thomas Feike ergänzt: „Speziell angesprochen werden hierzu die ansässigen Hochschulen in Hof, Bayreuth, Coburg und Bamberg, alle digitalen Gründerzentren, IHKs, HWK und Vereine, die sich mit digitalen Themen beschäftigen.“ Im IT-Cluster haben sich Unternehmen und Institutionen zu einem spezialisierten regionalen Netzwerk zusammengeschlossen. So entsteht ein Wissens- und Wachstumspool, der Vorteile für alle beteiligten Akteure schafft. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden jeweils einstimmig Hans Ulrich Gruber aus Kulmbach zum Vorsitzenden sowie Thomas Feike, ebenfalls aus Kulmbach und Mario Mages aus Bamberg zum Stellvertreter gewählt. Gemeinsam wollen die drei Vorstände die gute Arbeit der Vorgänger fortführen und neue Akzente setzen. „Neben den zwischenzeitlich etablierten Highlight-Veranstaltungen, wie zum Beispiel das IT-Unternehmer Event auf Schloss Thurnau, dem Absolventenpreis für Bachelor- und Masterarbeiten von ansässigen Hochschulen oder das IT-Forum Oberfranken – dieses Jahr an der Hochschule in Coburg – werden wir für die Mitglieder einen Workshop mit einem Top-Referenten organisieren“, sagte Mario Mages. So sollen Fachthemen zukünftig von einem noch zu gründenden Kompetenz-Team erarbeitet werden. Zudem werde es weitere neue Formate geben. „In unserem Netzwerk haben wir viele kompetente IT-Unternehmen, die wir auch untereinander besser in Kontakt bringen wollen. Außerdem wollen wir den Verein attraktiver für Startups machen und ein nachhaltiges Gründerökosystem in ganz Oberfranken befördern. Startups sollen sich in Oberfranken ansiedeln, hier bleiben und vom starken Netzwerk der Region profitieren“, so Mario Mages. Das Cluster will künftig auch den Austausch stärken, damit die oberfränkischen Unternehmen leicht den passenden IT-Dienstleister oder Projektpartner in ihrer Nähe finden können. „Die oberfränkischen Unternehmen müssen Niemanden extra aus München oder Frankfurt kommen lassen, wenn es für ihr Anliegen auch Unternehmen in der Region gibt“, erläutert Thomas Feike und ergänzt: „Für die Unternehmen ist das naheliegend. Sie sparen Fahrtkosten, haben einen Ansprechpartner vor Ort, die Aufträge bleiben für die Arbeitsplätze und Investitionen in den Unternehmen nachhaltig in der Region.“ Als Nebeneffekt werde damit gleichzeitig die IT-Region Oberfranken gestärkt. Ein solcher Ansprechpartner möchten auch die Vorstände selbst für ihre Mitglieder sein. „Wir bedanken uns herzlich bei den Mitgliedern des IT-Clusters für das in uns gesetzte Vertrauen und freuen uns auf einen inspirierenden Austausch“, so die neu gewählten Vorstände. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zum IT-Cluster gibt es online: www.it-cluster-oberfranken.de

Fachkräftegewinnung ist Erfolgsfaktor für IT-Branche

Das IT-Cluster Oberfranken veranstaltete Workshop zum Thema Mitarbeiter finden und binden. Employer Branding als strategischen und ganzheitlichen Ansatz präsentiert. Bamberg (Oktober 2018) – Die Bedeutung zufriedener Mitarbeiter für die Fachkräftegewinnung, variable Vergütungssysteme und Employer Branding als strategischer Ansatz waren die Themen des Workshops für Mitglieder beim IT-Cluster Oberfranken. In diesem Jahr hatte der Verein mit Personalberater Hans-Ulrich Gruber und Wolfgang Andrich zwei Top Spezialisten als Referenten ins IGZ nach Bamberg eingeladen. „Employer Branding ist wesentlich mehr als ein Marketingansatz. Es ist ein wertvoller und vielseitiger strategischer Ansatz, um Mitarbeiter zu finden und zu halten.“ Diese These vertrat Personalberater Hans Ulrich Gruber im gemeinsamen Workshop, „Mitarbeiter finden und binden“, mit Wolfgang Andrich von Aveneo Consulting im IGZ in Bamberg. Ein ausgebuchter Workshop und zufriedene Teilnehmer zeigten auch, wie wichtig das Thema Fachkräftegewinnung für die regionale IT-Wirtschaft ist. „Zufriedene Mitarbeiter mit klaren Zielen und Perspektiven sind gerade für mittelständische Unternehmen ein klarer Wettbewerbsvorteil“, sagte Unternehmensberater Wolfgang Andrich. Für die Unternehmen seien Sie darüber hinaus die besten Multiplikatoren und eine wichtige Basis, um neue motivierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen, erklärte Personalberater Hans Ulrich Gruber. Zwei Wege zu motivierten Mitarbeitern und einer positiven Unternehmensstruktur skizzierten beide im Anschluss gemeinsam mit den Teilnehmern. Organisationsentwicklung und variable Vergütungssysteme Eine zielgerichtete und positive Organisationsentwicklung hält Gruber für einen wichtigen Erfolgsfaktor und für entscheidender beim Employer Branding als das Marketing selbst. Zu den positiven Folgen einer zielgerichteten Organisationsentwicklung, zum Beispiel mit der Methode der organisationalen Energie, gehören zufriedene und leistungsfähige Mitarbeiter. Diese Mitarbeiterzufriedenheit könnten Unternehmen für das klassische Marketing im Bereich des Employer Branding nutzen. Neben einem positiven Betriebsklima betrachtet der Personalberater auch den Stand der Digitalisierung innerhalb eines Unternehmens als wichtigen Faktor. „Gerade die jungen Leute stellen sich bei der Jobsuche die Frage nach der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens. Deshalb kann auch der Grad der Digitalisierung für zukünftige Fach- und Führungskräfte ein wichtiges Thema sein“, berichtet der fränkische Personalberater auch aus der täglichen Erfahrung mit qualifizierten Bewerbern verschiedener Branchen. Zudem informierten sich diese neben persönlichen Empfehlungen hauptsächlich auf digitalen Wegen in Jobportalen und der Unternehmenswebseite. Auch die Direktansprache durch Headhunter ist in Zeiten von hoher Spezialisierung und Fachkräftemangel ein wesentlicher Aspekt. Ein weiterer Baustein, um Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten, ist das von Wolfgang Andrich entwickelte und seit über einem Jahrzehnt in der Praxis bewährte „variable Vergütungssystem“. Zu dieser produktiven Einstellung der Mitarbeiter könne ein faires, transparentes und leistungsorientiertes Vergütungssystem einen großen Beitrag leisten. Den Seminarteilnehmern präsentierte er Möglichkeiten und Praxisbeispiele, Mitarbeiter durch eine faire Beteiligung am Unternehmensergebnis für ihr Engagement zu belohnen und das Unternehmen vor fehlender Leistungsbereitschaft zu schützen. Zufriedene Teilnehmer und ein ausgebuchter Workshop „Die Resonanz der Teilnehmer auf den ausgebuchten Workshop war sehr positiv“, zog der Leiter des IGZ Mario Mages nach der Veranstaltung Bilanz. Er betreut die Geschäftsstelle des IT-Clusters Oberfranken. „Fachkräfte sind gerade im IT-Bereich ein wichtiges Thema für die Region. Deshalb haben wir die beiden Experten Hans Ulrich Gruber und Wolfgang Andrich eingeladen. Das IT-Cluster Oberfranken ist erfreut über das große Interesse an der Veranstaltung für die Mitglieder“, so Mages. „Im

Künstliche Intelligenz – Anwendungen und Nutzen für den Mittelstand

IT-Unternehmer Event auf Schloss Thurnau Datengetriebene Services und Geschäftsmodelle gelten allerorten als der heilige Gral, Künstliche Intelligenz (KI) als die neue Wunderwaffe per se. Alles zusammen verspricht eine durch Datenökonomie getragene neue Gesellschaft. Wo wir heute stehen und was es bedeutet, Daten als Rohstoff zu begreifen, den man wie Gold schürfen, handeln, verarbeiten und veredeln kann, zeigten Digitalexperten beim elften IT-Unternehmer Event auf Schloss Thurnau am Dienstag, den 3. Juli 2018. Über 100 Teilnehmer aus der oberfränkischen IT-Szene fanden sich bei der etablierten Gemeinschaftsveranstaltung des IT-Cluster Oberfranken, des Bayerischen Unternehmensverbands Metall und Elektro (bayme), des Zentrums für Digitalisierung und Gründung Ladarde1, der Sparkassen in Oberfranken sowie der Gesellschaft für Informatik (GI) ein. Sie informierten sich über die dazu nötigen Werkzeuge, praktische Beispiele und die Frage: Wie kann ich die Daten meines Unternehmens hierfür nutzbar machen? Datenökonomie & Datenanalyse: Treiber, Mindsets, ChancenAntworten hierauf lieferte die Keynote von Dr. Karsten Schweichhart von T-Sytems international. Ausgehend von der Feststellung, dass Dinge immer kleiner, schneller, rundum vernetzt und intelligenter werden, ging der Spezialist für Datenökonomie und -Analyse den Chancen der Datenverarbeitung auf den Grund. Wegen der zahllosen überall verfügbaren Daten verschiedenster immer stärker miteinander verbundener Ökosysteme, bieten sich für alle Branchen Profichancen in der Datenökonomie. Diese Chancen bedeuten vor allem höheren Gewinn, mehr Transparenz, geringere Ausfallzeiten und Wartungskosten. Dabei stellt sich für jeden die Frage, woher die notwendigen Daten kommen sollen. Laut Schweichhart böten sich zwei Möglichkeiten: kaufen oder teilen und tauschen. Für alle Beteiligten ist die zweite Möglichkeit in der Regel effizienter. Eine datengetriebene Plattformökonomie als Ökosystem aus Providern, Konsumern, Partnern und Betreibern könnte die Lösung für die Zukunft sein. Ein wichtiger Punkt dabei ist Datensouveränität. Schweichhart zeigte anschaulich, dass bei datengetriebenen Kooperationsmodellen oft die Anonymisierung der Daten der heikelste Teil der Zusammenarbeit ist. Ein funktionierendes Beispiel für solch eine Kooperation ist die Industrial Dataspace Association (www.industrialdataspace.org), die in einem Ökosystem mehr als 25 Use Cases, über 15 Länder, 80 Organisationen und Firmen vereint. Die datengetriebene ProduktionProf. Dr. Stefan Braunreuther von Fraunhofer IGCV ging in der zweiten Keynote des Events verstärkt auf die Bedeutung von Daten für die Industrie 4.0 ein. Auch für ihn sind Daten ein Rohstoff, der etwa im Maschinenbau in cyber-physischen Systemen eine wichtige Rolle spielt. Daten kommen hier zunehmend zum Einsatz bei der datenbasierten Systemmodellierung und bei maschinellen Lernverfahren. Praktische Anwendungsmöglichkeiten sind beispielsweise die Prüfung von Batterieseparatoren mit dem Ziel der optischen Erkennung von Ungänzen, also von Fehlstellen oder Diskontinuitäten bei der Messung. Diese können hier mit einer Wahrscheinlichkeit von über 95 Prozent erkannt werden. Ähnliche Erfolge gibt es bei der Regelung von Rollenoffsetdruckmaschinen oder bei Predictive Maintenance (vorausschauende Instandhaltung) durch Intelligente Services. Win-win-Situation für alle PartnerDie anschließende, von Prof. Dr. Ute Schmid, Dekanin der Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, moderierte Podiumsdiskussion widmete sich der Frage, wie Mittelständler praktisch die komplexe Herausforderung der Datenökonomie angehen können. Die Referenten diskutierten mit Hermann Lindl, Geschäftsführer von eflexs aus München, und Christian Moewes von Robert Bosch Bamberg. Einig waren sich alle Diskutanten, dass durch die Digitalisierung und weitere Automatisierung