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IGZ Bamberg: Wir suchen Verstärkung!

Studentische Aushilfe(m/w/d start.land.flow –Das Digitale Magazin von und für Impulsgeber*innen –ist die Schnittstelle zwischen Gründungsinteressierten, Startups, Unternehmen und Hochschulen in Oberfranken. Du findest hier Gründungsgeschichten, alles rund um Digitalisierung und Innovationen, Ratgeber, Netzwerke, Events und vieles mehr. Als Projekt der IGZ Bamberg GmbH wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern in Oberfranken die ansässige Wirtschaft mit ihren vielen Innovationen, Ideen und Trends unterstützen. Wir suchen ab Januar / Februar 2021 eine studentische Aushilfe(m/w/d) mit redaktioneller Erfahrung und gutem Sprachgefühl, um unser Redaktionsteam zu unterstützen. Wir wünschen uns kreative Ideen für Artikel, coole Recaps unserer Events und Stories für unser Netzwerk. DEIN PROFIL -Immatrikulierte/r Student*in -Redaktionelle Vorerfahrung -Sehr gute Deutschkenntnisse -Interesse an und Erfahrung mit Social Media(Facebook, Instagram, LinkedIn) -Eigenständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit -Optimalerweise Erfahrung mit typo3 -Schnelle Auffassungsgabe und Lernbereitschaft -Kreativität und Sprachgefühl WIR BIETEN -Flexible Arbeitszeiten -Flache Hierarchien -Attraktiver Arbeitsplatz in einem coolen Team und großem Partnernetzwerk -Überdurchschnittliche Vergütung BEWERBEN Schicke uns einfach deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf) –idealerweise mit Arbeitsproben –an katrin@startlandflow.de und leah@startlandflow.de KONTAKT Katrin Zenk IGZ Bamberg GmbH Kronacher Straße 41 96052 Bamberg Tel. 0951 9649-104 www.igzbamberg.de www.startlandflow.de

Chancen der Digitalisierung – Digitale Erfolgsgeschichten zweier oberfränkischer Unternehmer

„Der Weg entsteht beim Gehen.“ So beschreibt Karl Matthäus Schmidt von der Quirin Privatbank AG im Webinar am 10. November Chancen der Digitalisierung – Digitale Erfolgsgeschichten sein persönliches Erfolgskonzept. Mit von der Partie ist auch Christian Rauh, Geschäftsführer von Rauh Hydraulik, der von seinem Digitalisierungskonzept und der neuen Unternehmenskommunikation in seinem Betrieb berichtet. Gemeinsam mit Ralf Buus von der IHK und Hans Gruber vom IT-Cluster Oberfranken stellten die beiden Digitalisierungsexperten nicht nur ihre Strategien zur Digitalisierung vor, sondern es werden auch Förderprogramme zur Digitalisierung in Unternehmen präsentiert. Den Start macht der Vorstand der Quirin Privatbank AG Karl Matthäus Schmidt, indem er über das einzigartige Konzept seiner Bank berichtet. Indem sie Provisionen abgeschafft und transparente Honorare eingeführt haben, schafft die Bank eine unabhängige Anlageberatung, die von rund 250 Mitarbeitern an 14 Standorten betreut wird. Mit einem Algorithmus werden dabei die Vorgänge an der Börse analysiert und in eine passende Anlagestrategie umgesetzt. Durch die zusätzliche Einführung des Robo-Advisors quirion konnte die Quirin Bank ihre Digitalisierungsstrategie weiter ausbauen und für jeden zugänglich machen. Eine Empfehlung, die Schmitt an klein- und mittelständige Unternehmen weitergeben kann, ist folgender: Mut zum Ausprobieren! Laut Schmitt führt vor allem ein Parallelweg zum Erfolg, denn einen Weg um Digitalisierung herum gibt es heutzutage nicht mehr. Um potenzielle Endkunden zu erreichen, braucht man digitale Konzepte und Prozesse. Auch Christian Rauh hat im Laufe der Jahre mit seinem Unternehmen als führender Systempartner für Hydraulik und Pneumatik in Europa einen breiten Erfahrungsschatz sammeln können. Mit 15 Standorten und mehr als 250 Mitarbeitern hat sich sein Betrieb drei Standbeine aufgebaut, durch die sie die komplette Supply-Chain bedienen: Technischer Handel, Produktion und Dienstleistungen. Viele Innovationen der Digitalisierung wurden im Unternehmen bereits eingeführt: eine neue Form der Unternehmenskommunikation über das Social-Intranet, ein automatisches Kleinteilelager, Labeln von Produkten über QR Code und noch vieles mehr. Rauh’s Strategie im Umgang mit Digitalisierung ist folgende: Mut zur Durchsetzung! Er rät dazu Prozesse und Konzepte zu entwickeln und im Zuge der Einführung eine digitale Umsetzung anzustreben. Wichtig ist vor allem im Verlauf des Prozesses die Mitarbeiter zu informieren und in den Wandel aktiv mit einzubinden. Wie und durch wen kann man Unterstützung bekommen, wenn es um die Förderung von Digitalisierung im Unternehmen geht? Als Wegweiser stellte Ralf Buus dazu im letzten Teil der Veranstaltung noch einige Förderprogramme vor. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geschaffene Fördermodell go-digital unterstützt beispielsweise KMUs durch autorisierte Beratungsunternehmen. Diese stellen ihre Expertise zu Themen wie digitalisierte Geschäftsprozesse und IT-Sicherheit zur Verfügung. Finanzielle Unterstützung erhält man als deutsches Unternehmen bei Digital Jetzt, die eine Investition in digitale Technologien und in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen ermöglichen. Auch durch den Digitalbonus Bayern erhält man als in Bayern ansässiges Unternehmen finanzielle Zuschüsse rund um digitale Technologien und damit verbundenen Prozesse. Wenn ein Unternehmen allerdings in die Förderungs- und Entwicklungsaktivitäten bezüglich innovativer Produkte, Verfahren oder technischen Dienstleistungen investieren möchte, kann es sich Unterstützung beim Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) holen. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass ohne Digitalisierung heutzutage nichts mehr geht. Gerade kleine und mittelständige Unternehmen in

Franken Game Jam 2020

Der Franken Game Jam 2020 ist gelaufen und obwohl das Event aufgrund des Lockdown-Lite kurzfristig von einem hybriden online/offline Event zu einem vollständigen Online-Event umstrukturiert werden musste, ist es richtig gut gelaufen. Die Zahl der Teilnehmer*innen wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich übertroffen. Von insgesamt 117 registrierten Teilnehmer*innen nahmen 86 am Jam teil und entwickelten 19 Spiele von denen die meisten im itch.io-Archiv zu finden sind (zwei Titel müssen noch nachgereicht werden). Alle drei Zahlen sind Rekord-Zahlen für den Franken Game Jam. Das Thema “Anticipation” wurde (auch dank der tollen Keynote unserer Speakerin Philomena Schwab) vielseitig interpretiert! Einige Highlights, die die Bandbreite des Jams abbilden sind: Tricky Tractor: Ein Spiel bei dem man ein Ufo steuert, das mit einem Traktor-Strahl zerbrechliche Kristalle von unter der Erde birgt. Sledge on the Edge: Ein analoges Kartenspiel zum ausdrucken, bei dem man dem Weihnachstmann beim verladen von Geschenken auf seine Rehntier-Schlitten hilft. Q-B: Ein cleveres Mystery/Puzzle-Game, das Spielgewohnheiten der Spieler*in untergräbt und zahlreiche unerwartete Wendungen mit sich bringt. Worthy: Ein Spiel bei dem die Spieler*in das Schwert aus dem Stein ziehen muss, um herauszufinden, ob sie würdig ist. Es überzeugt insbesonder mit der gelungenen Atmosphäre. Da dieses Jahr keine offline Locations beteiligt waren, stockten wir die Features des Online-Events auf. So wurde das Event mit insgesamt 6 Livestreams auf Twitch begleitet, ein Discord-Server wurde erstellt, auf dem die Teilnehmer*innen gemeinsam entwickeln konnten und erhöhten die Präsenz auf Social Media während des Events. Das Feedback von zahlreichen Teilnehmer*innen war, dass es den Veranstaltern gelungen sei, trotz des Online-Kontexts ein Gefühl der Gemeinschaft zu erzeugen, was bei anderen ähnlichen Online-Events manchmal vermisst wird. Die Twitch Streams waren am Gamgejam- Wochenende sehr gut besucht. So lieferten die Veranstalter 8 Stunden und 41 Minuten Live-Content und erreichten in der Spitze 91 eindeutige Zuschauer gleichzeitig und insgesamt 271 eindeutige Zuschauer während des Abschluss-Streams. Die Twitch-Streams können Sie hier auf unserem Twitch-Kanal nachgucken. Der IT-Cluster ist im nächsten Jahr sehr gerne wieder als Partner des Events dabei, dann hoffentlich bei einer Veranstaltung vor Ort ohne COVID-19.

IT-Cluster Oberfranken und IHK für Oberfranken präsentieren Erfolgsgeschichten der Digitalisierung

Beim gemeinsamen Online-Event am 10. November um 15 Uhr geben zwei mittelständische Familienunternehmen beeindruckende Einblicke in ihre digitalen Erfolgsmodelle: Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender des Familienunternehmens Quirin Bank und Christian Rauh Geschäftsführer der Rauh Hydraulik GmbH aus Bamberg. Oberfranken (05.11.2020) – Sie sind in unterschiedlichen Branchen tätig und dennoch verbindet sie einiges: Sie leiten erfolgreich ein Familienunternehmen und sie haben früh damit begonnen, die Weichen ihres Unternehmens in Richtung Digitalisierung zu stellen. Über ihre Erfahrungen, Erfolge und auch den ein oder anderen Rückschlag sprechen sie nun am 10. November ab 15 Uhr im Rahmen eines gemeinsamen Online-Events der IHK für Oberfranken und des IT-Clusters. „Die Digitalisierung ist eine gewaltige Chance“ Die zunehmende Digitalisierung des gesamten Geschäftsalltags ist aktuell eine der größten Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen, kurz KMU, weiß Ralph Buus. Er ist Leiter Referat Digitalisierung und IT-Sicherheit der IHK für Oberfranken. „Aus diesem Grund braucht jedes Unternehmen eine digitale Strategie, um auch nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Viele Studien zeigen: Je höher der Digitalisierungsgrad, desto besser seien die Chancen auf den Geschäftserfolg. „Mit den unterschiedlichen Förderprogrammen können Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Transformation unterstützt werden“, so Buus. Er wird die Veranstaltung gemeinsam mit dem Vorsitzenden des IT-Clusters, Hans Ulrich Gruber, moderieren. „Ein altes Sprichwort sagt, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, sagt Hans Ulrich Gruber. In seinen Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern erlebe er, dass das Thema Digitalisierung grundsätzlich vorangehe. Aber bei einigen seien auch noch Fragen offen oder Unsicherheiten vorhanden. „Ich finde die Erfolgsgeschichte der beiden beeindruckend und ich bin überzeugt, dass alle Unternehmerinnen und Unternehmer von ihren Erfahrungen nur profitieren können. Deshalb haben wir uns für dieses Format entschieden.“ Die Teilnahme an der virtuellen Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es online: www.bayreuth.ihk.de oder www.it-cluster-oberfranken.de — 2.345 Zeichen (inkl. Leerzeichen) Beschreibung: Der IT-Cluster Oberfranken e.V. ist ein Zusammenschluss oberfränkischer Unternehmen. Im Verein schließen sich oberfrankenweit Unternehmen und Institutionen zu einem spezialisierten regionalen Netzwerk zusammen. So entsteht ein Wissens- und Wachstumspool, der Vorteile für alle beteiligten Akteure schafft. Ziel ist die Produktivität in der IT-Branche zu erhöhen und zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen. Im Wettbewerb der Regionen gewinnt die Clusterbildung als Instrument zur Strukturierung und Profilierung der regionalen Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Ihr Ansprechpartner: Markus Zahner c/o zahner bäumel communication Oberauer Str. 10a – 96231 Bad Staffelstein Fon: +49 171 9376121 presse@agentur-zb.de Im Auftrag von: IT CLUSTER OBERFRANKEN E.V. c/o IGZ Bamberg GmbH Kronacher Straße 41 96052 Bamberg Vertreten durch: Vorstandsvorsitzender: Hans Ulrich Gruber Stellvertretende Vorsitzende: Thomas Feike und Mario MagesLeiterin Geschäftsstelle: Katharina Kroll Fon: 0951 9649-100 E-Mail: info@it-cluster-oberfranken.de

New Work in Bamberg – Drei Tage rund um die Arbeitswelt von morgen!

Mit insgesamt sechs Events feiert die NEW WORK WEEK in Bamberg ihre Premiere als hybrides Format im Eventspace Kraftwerk (An der Spinnerei 1) oder von der heimischen Couch. Themen wie Arbeiten in der Komplexität, neue Arbeitsplätze und dem sozialen Zweck von Arbeit zeigen vom 27. bis zum 29. Oktober verschiedenste Aspekte neuer Arbeitswelten. LAGARDE1 unterstützt gemeinsam mit dem IT-Cluster Oberfranken e.V., dem Wirtschaftsclub Bamberg und der Bamberger Verlagsgruppe als strategischer Partner die NEW WORK WEEK in Bamberg.  Initiator der NEW WORK WEEK ist Arthur Soballa. Unter dem “Buzzword” NEW WORK versteht er “die Idee, jedem einzelnen Menschen die Gelegenheit zu geben, sich selbst zu entdecken, um das zu verwirklichen was man wirklich will. Unabhängig von beruflicher, privater oder finanzieller Situation.” Als Mitgründer der Firma humanfy hat er mit der NEW WORK CHARTA etwas geschaffen, was im deutschsprachigen Raum zum Aushängeschild geworden ist. Rüdiger Herbst, Coach und Consultant aus Bamberg, hat mit viel Einsatz die NEW WORK WEEK jetzt erstmals nach Bamberg geholt.  Was ist die NEW WORK WEEK? “Eine Community und eine Plattform für NEW WORK Akteure, die sich ausprobieren wollen. Offen, gemeinsam und sinnstiftend die Dinge anzugehen, die man entweder schon immer mal machen wollte oder die Dinge, die im beruflichen Kontext halt schwierig zu realisieren sind.”, beschreibt Arthur Soballa das offene und kreative Konzept. Als das Nürnberg DIGITAL FESTIVAL so riesig wurde (+ 15.000 Besucher) wollte er “sein NEW WORK Ding” spezifischer in einem eigenen Format platzieren.  München, Hamburg, Bamberg & Co.  Mit regionalen Ansprechpartnern, wie Rüdiger Herbst in Bamberg, entstand schnell ein bundesweites Netzwerk von NEW WORK Enthusiasten. Die NEW WORK WEEK war dieses Jahr in Stuttgart, Coburg, München und Hamburg vertreten. Und Metropolen wie Köln/Düsseldorf, Karlsruhe und Berlin stehen schon in den Startlöchern. “Uns, als Digital Guides, liegt es am Herzen in der Region den Austausch zu fördern und das Netzwerk auszubauen. Ich finde die New Work Week ist hierfür eine ideale Basis sich miteinander weiterzuentwickeln, um unsere Region zu stärken. Da in Bamberg bereits ein gutes Netzwerk besteht und es auch aus meiner Sicht ein hohes Interesse gibt, hoffen wir, dass wir gemeinsam eine Plattform zum Austausch etablieren können.”, beschreibt Rüdiger Herbst seine Motivation die NEW WORK WEEK nach Bamberg zu holen.  Die NEW WORK WEEK in Bamberg Im Zentrum steht der Austausch von Interessierten, mittelständische Unternehmen, Konzerne und Startups über Organisations- und Unternehmensgrenzen hinweg.  “Mit vier Impulsen innerhalb der drei Abende wollen wir sowohl die Notwendigkeit des Wandels („Arbeiten in der Komplexität“) diskutieren, Beispiele aus unserer Region (Firma Thomann) vorstellen und auch die Spielregeln („New Work Charta“) sowie das Umfeld („New Work Places“) näher beleuchten. Zudem wird es drum herum, wie mit dem Usability Testessen, Einblicke in neue Methoden geben. Hier werden gemeinsam echte Prototypen verschiedener Unternehmen getestet. Das Ganze wird nicht nur vor Ort im Co-Working-Space „Kraftwerk Erba“ stattfinden, sondern auch online, ganz im Sinne der aktuellen Zeit”, zeigt Herbst die Vielseitigkeit des Programms auf.  NEW WORK WEEK auf einen Blick 27. – 29.10.2020 jeweils ab 18 Uhr, Ort: Kraftwerk ERBA, An der Spinnerei

Herzlichen Glückwunsch: Das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) feiert seinen zehnten Geburtstag

Am 01.07.2020 feierte das Institut für Informationssysteme der Hochschule Hof (iisys) sein zehnjähriges Bestehen. Im Info-Magazin der Hochschule Hof Campuls, Ausgabe 3/2020 berichtet Prof. Plenk, der wissenschaftliche Leiter des Institutes, dass „das iisys 2010 mit vier Forschungsgruppen gegründet wurde – mittlerweile sind acht Professorinnen und Professoren sowie über 60 Mitarbeiter in insgesamt sieben Forschungsgruppen tätig. Die Zahl der Projekte, an denen wir arbeiten, liegt bei rund 35. Somit blicken wir mit Stolz auf 10 Jahre Wachstum zurück.“ Thomas Feike ist Bereichsleiter Vertrieb & Marketing bei der VLEXsoftware+consulting GmbH und im IT-Cluster-Vorstand. „Für die VLEXsoftware+consulting aus Kulmbach und für den IT-Cluster Oberfranken ist das iisys, mit seinem in die Zukunft gerichteten IT-Knowhow, als technologischer Thinktank und potentieller Projektpartner, für unsere oberfränkische Wissenschaft und Wirtschaft nicht mehr weg zu denken. Die Zukunft von morgen findet dort schon heute statt, vor unserer Haustüre! In meiner Doppelfunktion bei VLEX und dem IT-Cluster gratuliere ich dem Institut und seinem Team herzlich, wünsche alles Gute und weiterhin viel Erfolg – mindestens für die nächsten 10 Jahre!“ Den ganzen Bericht zum iisys-Jubiläum können Sie im Campuls Ausgabe 3/2020 ab S.19 nachlesen.https://www.hof-university.de/fileadmin/user_upload/2020_03_campuls.pdf

„Der digitale Flickenteppich in Oberfranken wird täglich sichtbar und vor allen Dingen spürbar“

Die Folgen der Pandemie führen die Mängel in der digitalen Infrastruktur wie unter dem Kaleidoskop zu Tage. Im Interview erläutert die Vorstandschaft des IT-Clusters, Hans Ulrich Gruber, Thomas Feike und Mario Mages, wo die Herausforderungen, Handlungsfelder und auch Chancen liegen. In Zeiten von Corona bekommt die digitale Infrastruktur eine besondere Bedeutung, in welchem Bereich ist sie derzeit besonders wichtig? Hans Ulrich Gruber: Die letzten Meter in die Privatwohnung sind, wie auch in die Firma, die wichtigsten. Alle Versäumnisse der letzten Jahre kommen jetzt hoch. Videokonferenz vom Homeoffice – ist das überhaupt möglich? Dass alle Mitarbeiter von außen auf das firmeneigene Rechenzentrum zugreifen, gibt das die Leitung überhaupt her? Thomas Feike: Digitale Infrastruktur ist nicht nur in Zeiten von Corona für Unternehmen und Privatpersonen besonders wichtig. Zwischenzeitlich stellt eine performante Internet-Anbindung in allen Lebensbereichen einen erfolgsentscheidenden Faktor dar. Man kann hier bereits von einem Grundbedürfnis sprechen. Vielleicht wäre an dieser Stelle der Gesetzgeber gefordert. Mario Mages: Durch Corona ist es ja geboten, das öffentliche und soziale Leben weitestgehend herunterzufahren. Umso wichtiger ist es für die Menschen nun, virtuell in Kontakt zu bleiben und aus Unternehmenssicht müssen aktuell so viele Prozesse wie möglich remote laufen. Dafür ist eine stabile digitale Infrastruktur unerlässlich. Denn: ohne Internetverbindung auch keine Produktivität. Wie beurteilen Sie die digitale Infrastruktur in Oberfranken insgesamt? Thomas Feike: Jetzt in der aktuellen Krisensituation wird der digitale Flickenteppich in Oberfranken sichtbar und vor allen Dingen täglich spürbar. Bisher hat man in diesem Zusammenhang lediglich immer von Funklöchern gesprochen, die sich in wirtschaftlich „unwichtigen“ Regionen befinden. Aber, dort wohnen und leben nun einmal die Mitarbeiter der Unternehmen, die jetzt den Geschäftsbetrieb remote aus ihren Homeoffices am Laufen halten sollen und müssen. Das heißt, nicht nur die Produktionsräume der Unternehmen „links und rechts der Autobahn“, sondern auch der private Wohnraum im rein ländlichen Bereich muss infrastrukturell top angebunden sein. So schnell kann sich der Blickwinkel und vor allen Dingen die Priorität der Bedeutung ändern – hoffentlich nachhaltig! Hans Ulrich Gruber: Es gibt Teilflächen, bei denen sind wir gut aufgestellt. Ich wohne „Gott sei Dank“ in so einer Gemeinde. Aber der überwiegende Teil fühlt sich an wie in der Savanne oder im Dschungel. Kupferkabelland! Da steht man dann am Rand und schaut zu, wie die anderen schnelles Internet haben. Mario Mages: In den Städten ist man gut aufgestellt, aber einige ländliche Ecken hinken immer noch hinterher. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass oftmals das Problem nicht die fehlende Bandbreite ist, sondern bei den jeweiligen Servern durch zu viele Anfragen der Datenstau entsteht. Beispielsweise ist bei ruckelnden Videokonferenzen nicht eine zu kleine Datenleitung das Problem, sondern es ist die Infrastruktur des Softwareanbieters selbst. Welche Maßnahmen sind jetzt besonders wichtig? Mario Mages: Glasfaserausbau, aber auch die letzte Meile – sprich der Hausanschluss – muss noch aufgerüstet werden. Wenn Glasfaser letztendlich auf ein Kupferkabel trifft, ist es so, als wenn die Autobahn in einem Feldweg mündet. Hans Ulrich Gruber: Glasfaser verlegen, Glasfaser verlegen, Glasfaser verlegen: Aber bitte auf dem neuesten Stand. 50 Mbit ist kein schnelles Internet!

IT-Cluster Oberfranken e.V. bei 20-jähriger Jubiläumsfeier im IGZ Bamberg

Unterstützerdialog 2019 Podiumsdiskussion LAGARDE1

Ein spannender Unterstützerdialog und Rückblick auf die Erfolgsgeschichte Zwanzig Jahre ist es her, dass das IGZ Bamberg – Zentrum für Innovation und neue Unternehmen seine Tore erstmals öffnete. Das diesjährige Jubiläum war Anlass, um gemeinsam mit der Gründerszene Bambergs, Mietern und ehemaligen Mietern, Wegbegleitern und Freunden des Gründerzentrums in der Kronacher Straße sowie Sponsoren des neuen Digitalen Gründerzentrums LAGARDE1 die Geschichte und Erfolge des IGZ Revue passieren zu lassen. Ebenfalls ein Teil dieser Geschichte ist der IT-Cluster Oberfranken e.V., denn schon seit seinem Bestehen ist die Geschäftsstelle des Vereins im IGZ angesiedelt. Oberbürgermeister Andreas Starke lobte vor allem den einzigartigen Spirit, den das IGZ seit Jahren mit den Startups in die Bamberger Unternehmenswelt bringt: „Optimismus, Zuversicht und Offenheit“. Damit biete das IGZ Bamberg den Gründern „die Chance, Gleichgesinnte zu treffen und anfängliche Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern“, so Starke weiter. Neben den Festreden gab es auch ein konkretes Erfolgsbeispiel aus der Praxis und eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Hochschule und der Gründerszene. Hans Ulrich Gruber, Vorstandsvorsitzender des IT-Cluster Oberfranken, moderierte diese Programmpunkte, sodass ein reger und informativer Austausch auf der Bühne stattfand. Teilnehmer des Netzwerk-Talks war unter anderem auch Mario Mages, ebenfalls Vorstand des IT-Clusters. Er ist vor allem darauf eingegangen, welche Vorteile und Synergien sich aus einer funktionierenden Netzwerkarbeit ergeben. Auch das exemplarische Praxisbeispiel hinsichtlich der Zusammenarbeit etablierter mittelständischer Unternehmen und junger Startups, zeigte eindrücklich wie beide Seiten von einer Zusammenarbeit profitieren können. Das Hallstadter Pharmaunternehmen Dr. R. Pfleger Arzneimittel GmbH arbeitet mit dem digitalen Startup bytabo GmbH, das seinen Firmensitz ebenfalls im IGZ hat, zusammen. Ziel war es, eine App zu entwickeln und Prozesse zu optimieren. Neben den technischen Entwicklungen brachte die Zusammenarbeit auch eine Veränderung der Unternehmenskultur mit sich, indem bytabo GmbH einen dynamischen Anstoß für das traditionell organisierte Unternehmen setzte. Das Startup machte ihnen „Mut, neu zu denken“, zeigte sich der Personalleiter Sascha Dorsch begeistert. Dieses Arbeitsklima fördere die Kreativität und den abteilungsübergreifenden Zusammenhalt bei allen Mitarbeitern – diese Auswirkungen verbuche Dr. Pfleger als einen großen Erfolg, so Dorsch. Diese gelungene Kooperation steht stellvertretend für viele andere gemeinsame Projekte aus dem Netzwerk und zeigt, dass eine aktive und gelungene Netzwerkarbeit der Schlüssel zu erfolgreichen Projektkooperationen sein kann. Weitere Informationen unter: https://lagarde1.de/blog/20jahre-igz-2019/